Berlin & Unterfranken · seit 2021 +49 160 966 787 17 hello@deal-makers.de

Telefonakquise im B2B

Telefonakquise-Agentur: Menschen am Hörer, kein Callcenter-Skript

Wir übernehmen Ihre B2B-Telefonakquise: Anlass recherchieren, die zuständige Person direkt anrufen, das Erstgespräch führen, qualifizieren und einen Termin mit Notiz übergeben. Am Hörer sitzen erfahrene Vertriebsleute, kein Schichtbetrieb mit Stückzahlvorgabe.

Wir starten nicht mit einer Vorstellungsrunde, sondern mit einem überprüfbaren Anlass aus öffentlichen Quellen. Wie weit wir gehen, legen Sie fest: bis zum Termin, bis zur Qualifizierung oder auf Wunsch bis zum Abschluss.

Wer hier anruft

Die Zahlen dahinter

20Jahre B2B

Aufbau, Führung, Training, eigene Quote am Hörer.

über 200 %Quote

In Spitzenzeiträumen knapp 400 %, mehrfach Spot-Award als Top-Sales-Performer DACH.

20+Kunden seit 2021

Dealgrößen von 30.000 bis 500.000 EUR. Bei einem Kunden Umsatz in 10 Monaten verdoppelt.

60 %erreicht, 40 % Termin

Wo Anlass, Direktnummer und freies Kalenderfenster zusammenkommen. Wie das geht.

Spitzenwerte, kein Durchschnitt. Nachweise und Werdegang: Warum wir.

Stationen und Projekte unseres Gründers

Unternehmen, für die unser Gründer im Vertrieb tätig war oder die er in Projekten betreut hat – teils angestellt, teils als Dienstleister.

Abgrenzung

Telefonakquise-Agentur oder Callcenter: Der Unterschied beginnt vor dem Anruf

Ein Callcenter organisiert Reichweite. Das kann für Service oder einfache Abfragen passen. In der B2B-Terminierung für erklärungsbedürftige Angebote liegt die Arbeit jedoch im Gespräch: Anlass verstehen, Rollen einordnen, Rückfragen aufnehmen und nach dem zweiten Einwand nicht in den nächsten Datensatz wechseln. Dafür braucht es Menschen mit eigener Vertriebspraxis.

Bei DEALMAKERS arbeiten feste Vertriebspartner aus dem eigenen Netzwerk. Sie haben jahrelange eigene B2B-Vertriebserfahrung. Es gibt keine kurzfristig eingelernten Kräfte, keine Anwahlmaschine und keine Vorgabe für Gespräche pro Stunde. Wer nur den nächsten Haken sucht, hört den Unterschied zwischen einem endgültigen und einem noch unklaren Nein nicht.

Agentur und Callcenter im Vergleich DEALMAKERS Callcenter-Modell Anlass vor dem Anruf erfahrene B2B-Vertriebspraxis Gesprächsrahmen, kein Skript Pausen und Rückfragen möglich Terminqualität und Notizen feste Partner, kein Schichtbetrieb Liste und Anwahlvolumen zuerst kurze Einarbeitung möglich Wortfolge vorgegeben Taktung vor Gespräch Anzahl Kontakte im Fokus wechselnde Schichten möglich
Telefonakquise wird dann zur Vertriebsarbeit, wenn Vorbereitung und Gesprächsführung mehr zählen als bloße Anwahlmenge.
MerkmalTelefonakquise-AgenturCallcenter-Logik
AusgangspunktKonkreter Anlass und ZielbildListe und Kontaktmenge
BesetzungErfahrene B2B-VertriebsleuteHäufig wechselnde Schichten
GesprächRahmen mit eigenen FormulierungenSkript mit vorgegebener Wortfolge
TempoFolgt dem GesprächFolgt der Taktung
Zweiter EinwandWird inhaltlich eingeordnetFührt oft zum Abbruchpfad
Zugang zum EntscheiderPerson, Thema und oft die Durchwahl sind vorab bekanntDurchstellung als Kennzahl
ErfolgQualifizierter Termin und KontextKontakt, Gespräch oder Anwahl
DokumentationNotiz für den nächsten SchrittAbschlusscode im System

Wenn Sie Akquise als Gesamtprozess mit Kanalwahl und rechtlichem Rahmen aufsetzen wollen, passt unsere Kaltakquise-Agentur für B2B. Diese Seite bleibt bewusst beim Handwerk am Hörer.

Wir rufen nicht nach Liste an, sondern nach Anlass.

Anlass vor Liste

Warum das Telefon im B2B weiterhin funktioniert

Falls Ihnen „Anlass“ in diesem Zusammenhang noch nichts sagt: Üblich ist, eine Zielkundenliste von oben nach unten abzutelefonieren – wen man erreicht, entscheidet dann die Reihenfolge der Datei. Wir drehen das um und warten auf ein Ereignis, das beim Wunschkunden öffentlich sichtbar wird, etwa eine ausgeschriebene Stelle oder einen neuen Standort. Erst dann rufen wir an. Ausführlich steht das auf der Seite Signal Based Selling.

Ein Telefonat klärt in wenigen Sätzen, ob ein Thema jetzt, später oder gar nicht relevant ist. Das funktioniert nicht durch Lautstärke oder Hartnäckigkeit, sondern wenn der Einstieg ein öffentliches Ereignis nachvollziehbar mit dem Angebot verbindet.

Welche Firma gerade dran ist, meldet unser eigenes Central-Sales-Intelligence-System: Es wertet laufend Millionen von Quellen mit relevanten Daten aus und erkennt mehr als 40 Arten von Anlässen – und wenn Ihr Markt 100 davon braucht, werden es 100. Wie diese Ebene arbeitet, zeigt PrioX; die Software haben wir selbst gebaut. Der Ansatz dahinter heißt Signal Based Selling.

Der erste Satz nennt nur dieses einzelne, offen sichtbare Ereignis, nie ein beobachtetes Muster. Etwa: „Sie haben letzte Woche zwei Stellen für den Vertrieb in Wien ausgeschrieben. Wer verantwortet bei Ihnen die Entscheidung, wie die ersten Gespräche dort entstehen?“ Oder: „Auf Ihrer Website ist die neue Produktlinie seit Montag angekündigt. Ist die Pipeline dafür bereits ein Thema bei Ihnen?“ Beide Sätze bleiben beim Anlass und überziehen ihn nicht mit einer Deutung.

Sieben Beispiele aus einem Anlass-Set

Die folgende Tabelle ist ein Beispiel-Set, keine Produktliste und keine vollständige Aufzählung. Sie zeigt nur, wie ein öffentlich sichtbares Ereignis, seine übliche Bedeutung und das Zeitfenster zusammengehören.

Beispiel-Set: öffentlich sichtbare Anlässe und ihr übliches Zeitfenster
Öffentlich sichtbares SignalWas es in der Regel bedeutetTypisches Zeitfenster
Zwei neue Vertriebsstellen ausgeschriebenVertriebskapazität wird aufgebaut2–8 Wochen
Neue Stelle für Sales OperationsProzess und Pipeline werden strukturierter1–3 Monate
Vertriebsleitung öffentlich neu besetztAgenda und Prioritäten werden neu gesetzterste 90 Tage
Neuer Standort eröffnetRegion, Team oder Lieferanten werden aufgebaut1–4 Monate
Neue Produktlinie angekündigtEs braucht erste Marktgespräche1–3 Monate
Kapitalerhöhung veröffentlichtInvestitionen können zeitnah anstehen1–6 Monate
Rahmenvertrag öffentlich ausgeschriebenKonkreter Bedarf mit Fristbis zur Frist

Das ist ein Beispiel-Set, keine Liste, die wir abarbeiten. Die individuelle Konfiguration ist unsere Leistung. Welche Anlässe für Sie zählen, legen wir vor dem Start gemeinsam fest – Ihre Konfiguration sieht mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig anders aus als diese Tabelle. Der Grundsatz dahinter ist einfach: Was irgendwo öffentlich sichtbar ist, lässt sich als Anlass nutzen. Stellenanzeige, Pressemitteilung, Handelsregister, Messeauftritt, Podcast, Beitrag auf einem Karrierenetzwerk, geänderte Preisseite, neue Zertifizierung. Wenn Sie uns sagen, worauf Ihr Markt reagiert, nehmen wir es auf.

Dazu kommen Ihre Wunsch-Signale, die nur in Ihrem Markt etwas bedeuten: ein auslaufender Rahmenvertrag, eine verlorene Zertifizierung, eine Normänderung, der Wegfall einer Förderung. Sagen Sie uns, worauf Ihr Markt reagiert – wir nehmen es auf.

So läuft es meistens

Anruf ohne Anlass

  1. Wir„Guten Tag, ich rufe an, weil wir Unternehmen im B2B-Vertrieb unterstützen. Haben Sie kurz zwei Minuten?“
  2. Gegenüber„Kein Interesse, danke.“

Gespräch beendet

So läuft es bei uns

Anruf mit Anlass

  1. Wir„Sie haben letzte Woche den Standort Leipzig angekündigt. Wer entscheidet bei Ihnen, wie die ersten Kundengespräche dort entstehen?“
  2. Gegenüber„Das läuft über mich. Worum geht es konkret?“
  3. Wir„Um genau diese ersten Gespräche. Darf ich Ihnen dazu zwei kurze Fragen stellen?“
  4. Gegenüber„Fragen Sie.“

Gespräch läuft weiter

Beispielgespräch. Sinngemäß, nicht wörtlich protokolliert.

Das Handwerk

Der Gesprächsaufbau in fünf Phasen

Wir bleiben im Beispiel von oben – der ausgeschriebenen Vertriebsstelle für den neuen Standort. Die Sätze in den folgenden Karten dienen nur der Verdeutlichung; in Ihrem Fall steht dort ein anderer Anlass, eine andere Rolle und eine andere Frage. Der Ablauf bleibt, die Inhalte werden für Ihren Markt neu geschrieben.

Ein gutes Erstgespräch braucht keinen Monolog, sondern einen Rahmen. Die ersten zwanzig Sekunden schaffen Erlaubnis, nicht Abschlussdruck. Erst wenn Rolle und Anlass bestätigt oder korrigiert sind, ist eine Terminfrage sinnvoll.

Die fünf Phasen eines Erstgesprächs MINUTE 0:00 MINUTE 4:00 1 Anlass nennen 0:00–0:20 2 Erlaubnis holen 0:20–0:40 3 Lage klären 0:40–1:30 4 Einwand verstehen 1:30–3:00 5 Nächster Schritt bis 4:00
Die fünf Phasen eines Erstgesprächs auf der Zeitachse. Hervorgehoben ist die Phase, die rechts gerade beschrieben wird.
  1. 1. Anlass nennen: 0:00–0:20

    Der Satz ist kurz und überprüfbar: „Sie haben die Leitung für den neuen Standort ausgeschrieben.“ Dann folgt die Frage nach Zuständigkeit. Keine versteckte Rechercheleistung, keine Bewertung des Unternehmens.

  2. 2. Erlaubnis holen: 0:20–0:40

    „Habe ich Sie für zwei kurze Fragen zur Vertriebsseite erwischt?“ Das gibt dem Gesprächspartner eine Ausstiegsmöglichkeit. Wer sie nicht gibt, bekommt selten brauchbare Antworten.

  3. 3. Lage klären: 0:40–1:30

    Eine offene Frage reicht: „Wie gewinnen Sie für die neue Region aktuell Ersttermine?“ Dann zuhören. Die Pause nach der Frage ist Teil des Gesprächs, kein Fehler.

  4. 4. Einwand verstehen: 1:30–3:00

    „Kein Bedarf“ kann heißen: falscher Zeitpunkt, falsche Rolle oder echte Absage. Erfahrung zeigt sich darin, erst nachzufragen und nicht sofort den nächsten Satz des Skripts abzulesen.

  5. 5. Nächsten Schritt vereinbaren: bis 4:00

    Wenn Thema und Rolle passen, wird der Termin konkret: Teilnehmer, Dauer, Fragestellung und Zeitpunkt. Wenn nicht, wird ein späteres Fenster oder ein sauberer Abschluss notiert.

Stimme, Tempo, Pause

Eine ruhige Stimme ersetzt keine Substanz, macht sie aber hörbar. Menschen mit Vertriebserfahrung variieren Tempo und Formulierung, statt jede Pause mit einem Argument zuzuschütten.

Das ist ein anderer Auftrag als Neukundenakquise als Gesamtleistung: Hier wird besonders sichtbar, ob die Person am Hörer fachlich führen kann. Ein erfahrener Anrufer reagiert auf den zweiten Einwand mit einer Frage oder einem ehrlichen Abbruch. Ein Skript liefert oft nur den nächsten vorformulierten Satz.

Wir hören auch nicht zwingend beim Termin auf. Auf Wunsch führen wir den Zyklus weiter: Angebot begleiten, nachfassen, verhandeln und innerhalb des Preisrahmens abschließen, den Sie freigeben. Für tiefe fachliche Fragen holen wir Ihre Leute dazu. Nur die Betreuung Ihrer Bestandskunden übernehmen wir nicht – das ist Account-Management und lebt von Historie und gewachsener Beziehung.

Welcher dieser Wege zu Ihrem Engpass passt, steht in der Leistungsübersicht

Kein Trick nötig

Warum das Vorzimmer bei uns selten vorkommt

Die halbe Branche trainiert, wie man an der Zentrale vorbeikommt. Wir stellen die Frage davor: Warum landen wir überhaupt dort? In der Regel wissen wir, wer zuständig ist und was diese Person gerade beschäftigt, und wir haben Durchwahl oder Mobilnummer. Damit ist das Vorzimmer schlicht nicht im Spiel – es gibt nichts zu umgehen.

Und wenn doch jemand dazwischensteht, entscheidet kein Trick, sondern der Anlass. „Es geht um die Vertriebsstelle für Wien, die seit Montag ausgeschrieben ist“ ist für eine Assistenz etwas völlig anderes als „Ich hätte da mal eine Frage zum Thema Vertrieb“. Ein konkreter, überprüfbarer Grund gibt ihr eine Grundlage zu entscheiden – und genau dieser Grund trägt später auch den Termin. Kein falscher Name, kein erfundener Rückruf: Wer so etwas braucht, hat keinen Anlass.

Die Stimme entscheidet mit – in den ersten drei Sekunden

Bevor Ihr Gegenüber den ersten Satz inhaltlich bewertet hat, hat er den Anrufer längst einsortiert. Das läuft über die Tonhöhe am Satzende. Geht sie nach oben, klingt jeder Satz wie eine Bitte um Erlaubnis – der typische Klang des 0815-Verkäufers, der selbst nicht sicher ist, ob er stören darf. Wir arbeiten bewusst mit der abfallenden Stimmführung, der Downwards Inflection: Der Satz endet tiefer, als er begonnen hat. Das ist der Tonfall, in dem Menschen Auskunft geben, statt um etwas zu bitten.

Steigende und fallende Stimmführung am Satzende DERSELBE SATZ, ZWEI TONHÖHENVERLÄUFE 0815-Verkäufer: Stimme steigt am Satzende wirkt wie eine Bitte um Erlaubnis – leicht abzulehnen Downwards Inflection: Stimme fällt am Satzende wirkt wie ein Vorschlag unter Berufstätigen – wird eher angenommen
„Passt Ihnen Dienstag um zehn?“ – derselbe Wortlaut, zwei völlig verschiedene Antworten. Die Tonhöhe am Satzende entscheidet, ob es nach Bitte oder nach Vorschlag klingt.

Chris Voss, jahrelang Verhandlungsführer des FBI, nennt die ruhige, warme, nach unten geführte Variante die „Late-Night-FM-DJ-Stimme“: langsam, warm, fallend. Sie nimmt Tempo aus dem Gespräch, statt es hochzudrehen – und ein ruhiges Gegenüber ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt zugehört wird. Drei Stellen machen dabei den Unterschied: die eigene Namensnennung, der Anlasssatz und die Terminfrage. Besonders die Terminfrage. Das lässt sich nicht als Skript ausgeben, das muss jemand können – und es ist einer der Gründe, warum bei uns keine Aushilfe am Hörer sitzt.

Der Hebel vor dem Anruf

Wir rufen an, wenn jemand wirklich am Platz ist

Der häufigste Grund, warum ein Anruf scheitert, ist nicht der Mensch am anderen Ende, sondern der Zeitpunkt. Wer eine Liste von oben nach unten durchwählt, trifft einen großen Teil seiner Zielgruppe mitten im Termin. Deshalb raten wir nicht, wann jemand frei ist – wir prüfen es. Wir setzen Werkzeuge ein, die Kalenderverfügbarkeiten auch fremder Kalender auslesen, und legen den Anruf gezielt in ein offenes Fenster.

Anruf im freien Kalenderfenster KALENDER DES ENTSCHEIDERS, DIENSTAG Anruf: 10:40 belegt belegt belegt 9:00 10:30 11:15 14:00 15:00 Freie Fenster sind golden umrandet. Dort klingelt das Telefon, nicht davor und nicht mitten im Meeting. Beispieltag zur Verdeutlichung – Ihre Zielgruppe hat andere Rhythmen.
Ein Anruf im freien Fenster erreicht jemanden am Schreibtisch, kein Freizeichen und keine Mailbox.

Zusammen mit der Durchwahl oder Mobilnummer ist das der eigentliche Hebel hinter unserer Call-to-Connect-Rate: Wer gerade nicht in einem Meeting sitzt und dessen Telefon direkt klingelt, geht in aller Regel ran. Ob aus dem Gespräch ein Termin wird, entscheidet danach der Anlass – aber zuerst muss überhaupt jemand abnehmen. Was das in Zahlen bedeutet, steht im nächsten Abschnitt.

Das Handwerk dahinter

Einwandbehandlung, die nicht nach Einwandbehandlung klingt

Was Sie kennen: Der Anrufer hört „kein Bedarf“ und legt eine auswendig gelernte Gegenrede nach. Das ist die Standardschule – und sie scheitert genau daran, dass Ihr Gegenüber sie nach zwei Sekunden erkennt. Bei uns ist ein Einwand keine Aussage, die widerlegt werden muss, sondern die einzige echte Information, die wir in diesem Moment bekommen. Drei Sätze tragen unsere Gesprächsführung:

Erst beruhigen, dann reden

Solange jemand im Abwehrmodus ist, hört er keine Argumente – er sucht den Ausgang. Die erste Aufgabe am Telefon ist nicht Überzeugung, sondern ein ruhiges Gegenüber. Alles andere kommt danach oder gar nicht.

Druck kommt nie von uns

Wir erzeugen keine Dringlichkeit, wir machen die vorhandene sichtbar. Der Grund zu handeln liegt in seiner Lage, nicht in unserem Angebot. Wer das begriffen hat, muss nie drücken – und wird deshalb auch nie abgewimmelt.

Sympathie ist Vorbedingung

Niemand kauft von jemandem, den er als Gegner erlebt. Deshalb widersprechen wir am Telefon praktisch nie. Zustimmen und trotzdem weiterkommen ist eine Technik, kein Charakterzug.

Konkret heißt das im Gespräch. Die folgende Tabelle sammelt Beispiele für typische Situationen, keinen Katalog, den wir abarbeiten, und keine vollständige Aufzählung – im echten Gespräch entscheidet, was Ihr Gegenüber tatsächlich sagt.

Beispiele: häufige Situationen am Telefon und unsere Reaktion darauf
SituationWas die meisten tunWas wir stattdessen tun
Noch bevor ein Einwand kommtdirekt in den PitchWir sprechen den schlimmsten Gedanken selbst aus: „Sie bekommen vermutlich drei solcher Anrufe am Tag, und die meisten sind Zeitverschwendung.“ Ein Vorwurf, den man selbst ausspricht, kann nicht mehr gegen einen verwendet werden.
„Kein Interesse.“noch ein Nutzenargument nachlegenWir fragen nach vorn statt nach dem Warum: „Was müsste sich konkret verbessern, damit ein Gespräch sich für Sie lohnt?“ Ein „Warum“ erzeugt Rechtfertigung, eine Zukunftsfrage erzeugt Kriterien.
„Wir haben schon einen Dienstleister.“den Wettbewerber schlechtredenWir trennen zuerst Vorwand von Einwand: „Angenommen, das wäre gelöst – wäre es dann ein Thema für Sie?“ Nur ein echter Einwand ist verhandelbar, ein Vorwand kostet nur Zeit.
„Wir verlieren zu viel Zeit in der Abstimmung.“sofort eine Lösung anbietenWir spiegeln die letzten Worte und schweigen: „Zeit in der Abstimmung?“ – dann Pause. Was Ihr Gegenüber in diese Stille hineinsagt, ist mehr wert als jedes Argument, das wir hätten vorbringen können.
„Schicken Sie mir eine E-Mail.“ein PDF senden und nie wieder etwas hören„Eine E-Mail – damit ich Ihnen nichts Irrelevantes schicke: Darf ich zwei kurze Fragen stellen?“ Und wenn es doch eine höfliche Abfuhr war, machen wir den Ausstieg leicht: „Wenn Sie einfach irgendetwas meinen, ist das auch ein Nein – völlig in Ordnung. Trifft das eher zu?“
„Jetzt gerade nicht, vielleicht nächstes Quartal.“„Wann darf ich denn wieder anrufen?“Wir lassen ihn die Folge selbst aussprechen: „Wenn das bis zum nächsten Quartal so bleibt – was heißt das für Ihre Zielerreichung?“ Diese eine Frage ist der Punkt, an dem sich alle ernsthaften Verkaufsschulen einig sind.
Zustimmung, die keine istschnell den Termin festzurrenWir fassen seine Lage so lange zusammen, bis er „genau“ sagt. Vorher ist es Höflichkeit, danach ist es Übereinstimmung – und ein Termin auf Höflichkeit platzt.
Ein Ja, das zu leicht kamsich freuenWir bieten ein schützendes Nein an: „Wäre es völlig verkehrt, sich das in 20 Minuten gemeinsam anzusehen?“ Wer Nein sagen darf, fühlt sich sicher – und sagt danach erstaunlich oft Ja.

Diese Techniken stammen aus der Verhandlungsführung und der Verkaufspsychologie, nicht aus Callcenter-Leitfäden, und sie lassen sich nicht als Skript verteilen – sie funktionieren nur, wenn jemand sie tausendfach geübt hat. Genau das geben wir im B2B-Vertriebstraining auch an Ihr Team weiter. Mehr dazu im Ratgeber Einwandbehandlung.

Der Unterschied in Zahlen

Standardagentur und DEALMAKERS: gleicher Tag, andere Zahlen

Eine klassische Telefonakquise-Agentur arbeitet eine Liste ab: Zentrale anrufen, Vorzimmer überzeugen, Pitch aufsagen, nächste Nummer. So braucht es 60 bis 100 Wählversuche, um auf 8 bis 20 Gespräche und ein bis drei Termine am Tag zu kommen. Das ist der ehrliche Branchenwert – und der Grund, warum Telefonakquise als reines Zahlenspiel gilt.

Wir drehen drei Stellschrauben, bevor überhaupt gewählt wird: Wir rufen nur an, wenn die Person gerade erreichbar ist. Wir haben Durchwahl oder Mobilnummer, also keine Zentrale dazwischen. Und wir haben einen Anlass, der den Termin von allein trägt. Wo alle drei zusammenkommen, erreichen wir teilweise 60 Prozent der Angerufenen – und aus 40 Prozent dieser Gespräche wird ein Termin.

Standardagentur und DEALMAKERS aus 100 Wählversuchen AUS 100 WÄHLVERSUCHEN AN EINEM TAG Personen erreicht 15 – Standardagentur 60 – DEALMAKERS Termine daraus 2 – Standardagentur 24 – DEALMAKERS Spitzenwerte aus Projekten mit Anlass, Direktnummer und freiem Kalenderfenster – kein Durchschnitt.
Nicht mehr wählen, sondern anders wählen: Derselbe Aufwand ergibt ein anderes Ergebnis, wenn Zeitpunkt, Nummer und Anlass vorher stimmen.
Beispielhafte Gegenüberstellung – die genannten Quoten sind Spitzenwerte, kein Durchschnitt und keine Zusage
Was den Tag bestimmtStandardagenturDEALMAKERS
Zugang zur PersonZentrale und Vorzimmer, Name oft unbekanntPerson namentlich bekannt, meist Durchwahl oder Mobilnummer
Zeitpunkt des AnrufsListe von oben nach untengezielt in ein freies Fenster im Kalender des Entscheiders
GesprächseinstiegVorstellung und Pitchein überprüfbarer Anlass aus öffentlichen Quellen
Call-to-Connect-Rateeinstellig bis rund 20 %teilweise bis 60 %
Termine aus Gesprächenwenige Prozentteilweise bis 40 %
Wer am Hörer sitztSchichtbetrieb mit StückzahlvorgabeVertriebsleute mit eigener Abschlusserfahrung
Was bei Ihnen ankommtAdressliste und RohtermineTermin mit Anlass, Notiz und nächstem Schritt

Die 60 und die 40 Prozent sind Spitzenwerte aus Projekten, in denen Zielgruppe und Datenlage sehr gut waren – kein Durchschnitt und keine Zusage. Vor dem Start nennen wir Ihnen die Bandbreite für Ihre Zielgruppe, statt eine feste Terminzahl zu versprechen und sie später über die Definition von „Termin“ zu erreichen. Bei sehr enger Zielgruppe oder hoher Komplexität liegen die Werte darunter – dafür steigt der Wert je Termin.

Transparenz

Wie wir Qualität sichern

Telefonakquise darf nicht im Bericht verschwinden. Qualität wird am Gespräch und am Übergang gemessen, nicht nur an Wählversuchen. Wir hören zu Beginn und bei Bedarf in Gespräche hinein, prüfen Notizen und besprechen wöchentlich Formulierungen, Einwände, Erreichbarkeit und Terminqualität.

Notizen halten Anlass, Rolle, Einwand, Terminstatus und nächsten Schritt fest. So kann Ihr Vertrieb anschließen. Das verhindert Kalenderplätze ohne Kontext.

Viele Teams haben bereits ein Lead-Scoring im CRM, in HubSpot oder in einer Tabelle. Das bleibt bestehen. Wir schärfen es nach: Der Fit beschreibt, ob ein Unternehmen grundsätzlich passt; der Anlass beschreibt, ob gerade etwas passiert ist. Live-Signale aus öffentlichen Quellen haben eigene Zeitfenster, weil Ereignisse altern. Für die Spitze folgt Tiefenrecherche, damit ein erster Satz entsteht, nicht nur eine Zahl. So werden auch passende Unternehmen sichtbar, die noch nicht im CRM stehen. Wie diese Ebene arbeitet, beschreibt Lead-Scoring von PrioX; die Software haben wir selbst gebaut und setzen sie selbst ein.

Wenn Sie keine eigene Akquise-Kapazität aufbauen wollen, ordnet Vertriebsoutsourcing Telefonie, Recherche und Übergabe als Prozess. Die Bausteine stehen unter Kosten für Vertriebsoutsourcing.

Häufige Fragen

Fragen zur Telefonakquise-Agentur

Was kostet Telefonakquise pro Termin?

Ein Preis pro Termin ist nur sinnvoll, wenn Terminqualität, Zielgruppe und Nacharbeit vorher feststehen. Bei erklärungsbedürftigen B2B-Angeboten fallen Recherche, mehrere Anwahlversuche, Gesprächsnotizen und Terminbestätigung an. Deshalb vereinbaren wir Kriterien und den Leistungsumfang zuerst; einen pauschalen Terminpreis ohne diese Basis halten wir für nicht belastbar.

Wie viele Anrufe braucht es für einen Termin?

Als Größenordnung rechnen wir bei passender Zielgruppe mit 30 bis 60 Wählversuchen für einen qualifizierten Termin. Ein Wählversuch ist kein Gespräch: Mehrere Versuche können dieselbe Person betreffen. Wie viele davon nötig sind, hängt von Erreichbarkeit, Anlass, Angebot und davon ab, ob der Termin mit der richtigen Rolle vereinbart wird.

Wann ist die beste Zeit für B2B-Anrufe?

Eine allgemeingültige Uhrzeit gibt es nicht. Unsere Erfahrungswerte sprechen oft für Zeitfenster am Vormittag nach dem Tagesstart und am späteren Nachmittag, wenn interne Termine nachlassen. Entscheidend sind Branche, Rolle und Zeitzone. Wir dokumentieren Erreichbarkeit je Zielgruppe und passen die Anrufzeiten daran an, statt einer Pauschalregel zu folgen.

Arbeiten Sie mit Skripten?

Nein, wir arbeiten mit einem abgestimmten Gesprächsrahmen, nicht mit einem Wort-für-Wort-Skript. Anlass, Ziel, zulässige Aussagen, Fragen und Termin-Kriterien sind vorbereitet. Die konkrete Reaktion auf Rückfragen, Pausen und den zweiten Einwand führt jedoch die Person am Telefon. Sonst klingt ein Gespräch nach Textbaustein und endet entsprechend früh.

Telefonieren Sie unter unserem Namen?

Das legen wir vor Beginn klar fest. Je nach Projekt sprechen wir offen als beauftragte Vertriebsagentur oder im abgestimmten Namen Ihres Unternehmens. In beiden Fällen bleiben Name, Rolle und Anlass korrekt. Wir verwenden keine falschen Namen und erwecken nicht den Eindruck einer Beschäftigung, die nicht besteht.

Ist Telefonakquise im B2B erlaubt?

Bei Unternehmen kann telefonische Werbung unter den Voraussetzungen des UWG zulässig sein, insbesondere wenn eine mutmaßliche Einwilligung wegen eines sachlichen Bezugs zum Geschäft des Angerufenen in Betracht kommt. Ob das im Einzelfall vorliegt, hängt von Angebot, Ansprechpartner und Ansprache ab. Wir rufen ausschließlich geschäftlich an, ohne Bandansagen, automatische Wählanlagen oder falsche Namen. Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung; im Zweifel lassen Sie den konkreten Fall rechtlich prüfen.

Wie kommen Sie am Vorzimmer vorbei?

Häufig brauchen wir es gar nicht: Wir kennen die zuständige Person und ihr aktuelles Thema schon vor dem Anruf und haben oft die Durchwahl oder die Mailadresse. Führt der Weg über die Zentrale, nennen wir Anlass, eigene Rolle und Gesprächspartner, geben genug Kontext für eine Entscheidung und respektieren ein Nein.

Was ist ein qualifizierter Termin?

Ein qualifizierter Termin ist ein verbindlich vereinbartes Gespräch mit einer Rolle, die das Thema verantwortet oder daran mitentscheidet. Es gibt einen nachvollziehbaren Anlass, ein besprochenes Thema und einen klaren nächsten Schritt. Ein Kalenderplatz ohne Interesse, ohne Kontext oder bei der falschen Person zählt für uns nicht als qualifizierter Termin.

Bekommen wir Gesprächsnotizen?

Ja. Zu jedem relevanten Gespräch halten wir Anlass, Ansprechpartner, Reaktion, Einwände, vereinbarten nächsten Schritt und Terminstatus fest. Die Notiz soll Ihrem Vertrieb helfen, nicht eine lange Gesprächswiedergabe simulieren. In der wöchentlichen Auswertung sehen Sie zusätzlich, welche Einwände und Zeitfenster sich wiederholen.

Wie viele Termine pro Woche sind realistisch?

Für eine fokussierte B2B-Zielgruppe sind ein bis drei qualifizierte Termine pro Arbeitstag eine brauchbare Größenordnung, also fünf bis fünfzehn pro Woche bei laufender Ansprache. Das ist keine Zusage. Bei engen Zielgruppen, komplexen Angeboten oder geringer Erreichbarkeit liegt der Wert darunter. Wir beurteilen die Zahl erst nach Zielbild und Gesprächskriterien.

Was unterscheidet Sie von einem Callcenter?

Bei DEALMAKERS führen Menschen mit jahrelanger eigener B2B-Vertriebserfahrung die Gespräche. Sie arbeiten mit festen Partnern aus dem eigenen Netzwerk, nicht im Schichtbetrieb und nicht nach Stückzahl pro Stunde. Vor dem Anruf steht ein konkreter, öffentlich einsehbarer Anlass. Das schafft Raum für fachliche Rückfragen, Pausen und den zweiten Einwand.

Übernehmen Sie auch die Terminbestätigung?

Ja, wenn es zum vereinbarten Ablauf gehört. Dann wird der Termin mit Zeit, Teilnehmern, Thema und dem im Gespräch vereinbarten Kontext bestätigt. Absagen oder Verschiebungen werden als solche dokumentiert. Die endgültige Verantwortung für die Durchführung des Fachgesprächs bleibt bei Ihrem Team, das die inhaltliche Lösung vertreten kann.

Telefonakquise klar einordnen

Im Erstgespräch klären wir Zielgruppe, Anlass, Termin-Kriterien und ob Telefonie passt. Sie erreichen uns auch über unseren Kontakt.