B2B-Kaltakquise mit Anlass
Kaltakquise-Agentur für B2B: aus kalten Anrufen werden warme Gespräche.
Wir rufen Ihre Wunschkunden an – und zwar dann, wenn dort gerade etwas passiert ist. Sie führen nur noch die Gespräche, die sich lohnen.
Den Anlass liefert unser Central-Sales-Intelligence-System: Es wertet Millionen von Quellen aus und meldet, wo gerade Bewegung ist – ein Personalwechsel, eine Finanzierung, ein neuer Standort. Genau dann rufen wir an. Am Hörer sitzt ein erfahrener B2B-Verkäufer; was besprochen wurde, bekommen Sie schriftlich. Wie weit wir gehen, legen Sie fest: bis zum Termin oder auf Wunsch bis zur Unterschrift.
Wer hier anruft
Die Zahlen dahinter
20Jahre B2B
Aufbau, Führung, Training, eigene Quote am Hörer.
über 200 %Quote
In Spitzenzeiträumen knapp 400 %, mehrfach Spot-Award als Top-Sales-Performer DACH.
20+Kunden seit 2021
Dealgrößen von 30.000 bis 500.000 EUR. Bei einem Kunden Umsatz in 10 Monaten verdoppelt.
60 %erreicht, 40 % Termin
Wo Anlass, Durchwahl und freies Kalenderfenster zusammenkommen. Die Rechnung dazu.
Spitzenwerte, kein Durchschnitt. Werdegang und Nachweise: Warum wir.
Passt das zu Ihnen?
Drei Sätze, die wir im Erstgespräch fast immer hören.
Erkennen Sie sich wieder, sind Sie hier richtig. Darunter steht jeweils, was wir dann von Ihrem Tisch nehmen.
„Unsere Verkäufer telefonieren ungern – und dann kaum.“
Wir übernehmen die Erstansprache komplett. Ihre Leute bekommen nur noch Termine mit Menschen, die schon wissen, worum es geht.
„Wir kommen nie am Vorzimmer vorbei.“
Unsere intelligente signal-basierte Ansprache macht aus dem kalten Call einen warmen: In der Regel wissen wir vor dem Anruf, wer zuständig ist und was diese Person gerade beschäftigt – oft samt Durchwahl und Mailadresse. Dann steht die Zentrale gar nicht erst dazwischen. Und wenn doch, fragen wir mit Namen und einem Grund, den sie sofort versteht.
„Beim letzten Dienstleister kamen Termine, aber keine Kunden.“
Wir legen vorher schriftlich fest, wann ein Termin zählt – Zuständigkeit, Bedarf, Zeitpunkt. Was das nicht erfüllt, buchen wir nicht.
Passt das nicht, sagen wir das im Erstgespräch. Wenn Ihr Angebot noch unklar positioniert ist, holt auch der beste Anruf nichts heraus – dann ist Beratung der erste Schritt, nicht mehr Anrufvolumen. Brauchen Sie Recherche, Ansprache und Terminierung in einem breiteren Rahmen, passt die Neukundenakquise-Agentur besser.
Der Ablauf bei uns in fünf Schritten
Wir telefonieren nicht am ersten Tag. Die erste Woche geht für Zielkundenliste, Anlässe und Argumentation drauf – und entscheidet, ob die Gespräche danach etwas taugen.
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1. Zielbild klären
Wir klären Angebot, Ausschlusskriterien, relevante Rollen und den Nutzen, den ein Gespräch konkret haben muss.
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2. Anlässe definieren
Wir übersetzen Ihr Zielbild in öffentliche Ereignisse und ergänzen die Wunsch-Signale Ihres Markts.
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3. Unternehmen recherchieren
Erst dann prüfen wir Unternehmen, Ansprechpartner und den aktuellen Anlass – aus Millionen von Quellen mit relevanten Daten.
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4. Erstgespräche führen
Erfahrene B2B-Vertriebsleute sprechen den Anlass an, prüfen Bedarf und vereinbaren nur passende nächste Schritte.
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5. Qualität nachschärfen
Einwände, Gesprächsnotizen und Rückmeldungen aus Ihrem Vertrieb verändern Recherche und Ansprache laufend.
Wenn Sie die komplette Recherche und Ansprache nicht selbst aufbauen wollen, erläutert Vertriebsoutsourcing die möglichen Aufgabenanteile. Wenn Ihr internes Team nur bei der Gesprächsführung Unterstützung braucht, ist ein B2B-Vertriebstraining oft der sinnvollere Schritt.
Was Sie pro Termin bekommen. Firma und Ansprechpartner mit Funktion und Durchwahl. Den Anlass, mit Quelle und Datum. Was im Gespräch gesagt wurde, wörtlich an den entscheidenden Stellen. Die offenen Fragen, die Ihr Verkäufer klären muss. Und den Termin im Kalender, bestätigt von beiden Seiten.
Im ersten Satz wird nichts verkauft. Er soll nur die nächste Frage verdienen.
Was Ihre Wunschkunden von uns zu hören bekommen
Das hier hört Ihr Wunschkunde, wenn wir anrufen. Kein erfundener „wir kennen uns doch“-Einstieg, sondern der öffentliche Anlass, ein klarer Bezug und Raum für ein Nein. Im ersten Satz wird nichts verkauft – er soll nur die nächste Frage verdienen.
So klingt der übliche Kaltanruf
Ohne Anlass
- Wir„Wir helfen Unternehmen wie Ihrem bei der Neukundengewinnung.“
- Gegenüber„Kein Interesse.“
Aufgelegt nach 12 Sekunden
So klingt unser Anruf
Mit Anlass
- Wir„Sie haben letzte Woche zwei Stellen für den Vertrieb in Wien ausgeschrieben. Darf ich kurz fragen, ob externe Terminierung in diesem Aufbau eine Rolle spielt?“
- Gegenüber„Die Stellen sind tatsächlich offen. Was genau meinen Sie damit?“
- Wir„Die Ersttermine, bis die neuen Leute da sind. Darf ich Ihnen dazu zwei kurze Fragen stellen?“
- Gegenüber„Fragen Sie.“
Das Gespräch läuft weiter
Beispielgespräch. Sinngemäß, nicht wörtlich protokolliert.
Der erste Einstieg kann inhaltlich stimmen, beantwortet aber keine Frage nach dem Zeitpunkt. Der zweite nennt ein einzelnes, überprüfbares Ereignis und lässt dem Gegenüber jederzeit die Möglichkeit, das Gespräch zu beenden.
Fünf mögliche Opener
- „Zu Ihrer Standorteröffnung in Graz habe ich eine kurze Frage: Wer verantwortet dort den Aufbau neuer B2B-Kundenkontakte?“
- „Sie haben die neue Produktlinie für das dritte Quartal angekündigt. Ist die Ansprache der passenden Zielkunden bereits abgedeckt?“
- „Ihre neue Vertriebsleitung wurde diese Woche vorgestellt. Darf ich fragen, ob das Team externe Unterstützung bei der Terminierung prüft?“
- „Sie stellen auf der Messe nächste Woche aus. Wollen Sie die Gespräche danach mit zusätzlicher Akquise-Kapazität nachfassen?“
- „Die ausgeschriebene öffentliche Vergabe endet am Freitag. Ist für die Umsetzung bereits ein Ansprechpartner für den Vertrieb vorgesehen?“
Wenn Widerspruch kommt
Der erste Widerspruch ist selten ein Nein
„Kein Interesse“ hören wir wie jeder andere auch. Der Unterschied liegt darin, was in den zehn Sekunden danach passiert. Wir trennen zuerst den Vorwand vom Einwand: Der Vorwand ist ein Reflex, um das Gespräch zu beenden, der Einwand ein Grund, der die Person tatsächlich beschäftigt. Beim Vorwand nehmen wir den Druck heraus, beim Einwand gehen wir hinein.
Benennen
„Klingt, als käme der Anruf gerade ungelegen.“ Wer den Widerstand ausspricht, statt ihn zu überspielen, bekommt fast immer eine echte Antwort – und oft einen besseren Termin.
Sortieren
Nein zum Zeitpunkt, Nein zum Thema oder Nein zur Zuständigkeit? Das sind drei verschiedene Gespräche. Nur eines davon ist wirklich zu Ende.
Die Konsequenzfrage
„Und wenn sich daran im nächsten halben Jahr nichts ändert – womit rechnen Sie dann?“ Die Frage bewertet nichts. Sie lässt den Angerufenen selbst zu Ende denken.
Jeden Einwand, der öfter als einmal auftaucht, schreiben wir mit und geben ihn Ihnen weiter. Wenn zehn Entscheider dieselbe Rückfrage stellen, ist das keine Gesprächspanne, sondern eine Information über Ihr Angebot – und meistens die wertvollste, die aus einer Akquisewoche herauskommt.
Ob ein Anruf abgewürgt wird oder in ein Gespräch führt, liegt nicht immer am Verkäufer. Es liegt am Zeitpunkt.
Wann wir anrufen
Ob ein Anruf abgewürgt wird oder in ein Gespräch führt, liegt nicht immer am Verkäufer. Es liegt am Zeitpunkt. Deshalb suchen wir vor jeder Ansprache erst den Anlass: eine Stellenausschreibung, einen Führungswechsel, einen neuen Standort, eine Finanzierung. Nachlesen kann das nicht jeder – die Daten liegen über Millionen von Quellen verstreut. Unser Central-Sales-Intelligence-System wertet sie laufend aus und meldet uns den Moment, in dem Ihr Thema bei dem Angerufenen ohnehin gerade auf dem Tisch liegt.
Für Sie hat das noch einen zweiten Nutzen: Ihre Zielkundenliste ist endlich. Wer gerade keinen Grund hat, bleibt auf Beobachtung, statt mit einem beliebigen Pitch verbrannt zu werden.
Der zweite Zeitpunkt ist der im Tagesablauf. Wir wählen nicht nach Liste, sondern in die Lücken zwischen den Terminen: früh vor dem ersten Meeting, in der Mittagslücke, am späten Nachmittag. Wer gerade nicht im Termin sitzt, geht ans Telefon und spricht auch. Ein Anruf am Dienstag um elf trifft fast immer eine besetzte Stunde – deshalb rufen wir dann nicht an.
Mehr als 40 Anlässe – und wenn es 100 sein müssen, sind es 100
Wie viele es in Ihrem Projekt werden, entscheidet Ihr Markt, nicht unser Katalog. Welche Ereignisse das sind, was dahintersteckt und wie lange das Zeitfenster jeweils offen steht, haben wir aufgeschrieben – samt der Wunsch-Signale, die wir für Sie ergänzen.
Warum der erste Satz sitzt
In den ersten Satz gehört genau ein Ereignis – das, welches den Angerufenen gerade selbst beschäftigt. Kein Pitch, keine Aufzählung, kein Hinweis darauf, was wir sonst noch wissen. Deshalb hört man uns zu.
Viele Teams besitzen bereits ein CRM-Scoring in HubSpot oder einer Tabelle. Dieses System bleibt bestehen. Wir schärfen es nach: Der Fit zeigt, ob ein Unternehmen grundsätzlich passt; der Anlass zeigt, ob gerade etwas passiert. Öffentliche Live-Signale ergänzen Stammdaten, Ereignisse altern in eigenen Zeitfenstern, und die Spitze wird von Hand auf Entscheider und Zusammenhang geprüft. So wird aus einem Punktwert ein tragfähiger erster Satz, auch für Unternehmen, die noch nicht in Ihrer Datenbank stehen. Mehr zur Methode finden Sie bei PrioX Lead-Scoring, unserer eigenen Software für diese Suche.
Welcher Leistungsumfang zu Ihrem Engpass passt, steht in der Leistungsübersicht
Qualitätskriterien: woran Sie eine seriöse Kaltakquise-Agentur erkennen
Sie geben einem Fremden Zugang zu Ihren Wunschkunden. Prüfen Sie uns an diesen Punkten – und jeden anderen Anbieter genauso.
Acht Qualitätskriterien
- Ein klares Zielkundenbild und Ausschlusskriterien.
- Öffentlich belegte, konkrete Anlässe statt Listenmenge.
- Seniorige B2B-Vertriebserfahrung am Telefon.
- Transparente Rollen und keine Täuschung.
- Dokumentierte Gesprächsgründe und Einwände.
- Definierte Kriterien für qualifizierte Termine.
- Rückkopplung mit Ihrem Vertrieb.
- Datenschutz und Rechtsprüfung als Prozess, nicht als Fußnote.
Fünf Warnsignale
- Garantierte Terminmengen ohne Kenntnis von Angebot und Zielgruppe.
- Gekaufte Adressen als Ausgangspunkt.
- Massenmails als angebliche B2B-Lösung.
- Verschleierte Identitäten oder Tricks fürs Vorzimmer.
- Berichte, die nur Anrufzahlen statt Gesprächsqualität zeigen.
Bei uns rufen keine Anfänger an. Die Menschen am Telefon bringen jahrelange eigene B2B-Vertriebserfahrung mit, führen das Gespräch inhaltlich und lesen kein Schichtskript ab. Deshalb endet ein Gespräch nicht zwangsläufig nach dem zweiten Einwand: Erst wird verstanden, ob der Einwand ein Nein, ein Timing-Thema oder eine offene Frage ist. Wie dieses Gespräch geführt und dokumentiert wird, vertieft unsere Seite zur Telefonakquise-Agentur.
Der Unterschied in Zahlen
Standardagentur und DEALMAKERS: gleiche Liste, andere Zahlen
Wer eine Liste von oben nach unten abtelefoniert, landet bei den bekannten Branchenwerten: Von 100 Wählversuchen führen 10 bis 20 zu einem Gespräch mit der zuständigen Person, daraus werden ein bis drei Termine. Das ist der ehrliche Durchschnitt der Kaltakquise – und der Grund, warum sie als reines Zahlenspiel gilt.
Wir drehen drei Stellschrauben, bevor die erste Nummer gewählt wird. Wir kennen die zuständige Person namentlich und haben meist Durchwahl oder Mobilnummer, also keine Zentrale dazwischen. Wir wählen in ein Fenster, in dem sie wirklich am Platz ist. Und wir haben einen Anlass, der das Gespräch von allein trägt. Wo alle drei zusammenkommen, erreichen wir teilweise 60 Prozent der Angerufenen – und aus 40 Prozent dieser Gespräche wird ein Termin.
| Was den Tag bestimmt | Standardagentur | DEALMAKERS |
|---|---|---|
| Ausgangsliste | gekaufte oder generische Adressen | geprüfte Zielkunden, Ausschlusskriterien vorher geschärft |
| Zugang zur Person | Zentrale und Vorzimmer, Name oft unbekannt | Person namentlich bekannt, meist Durchwahl oder Mobilnummer |
| Zeitpunkt des Anrufs | Liste von oben nach unten | gezielt in ein freies Fenster im Kalender des Entscheiders |
| Gesprächseinstieg | Vorstellung und Pitch | ein überprüfbarer Anlass mit Quelle und Datum |
| Wer am Hörer sitzt | Schichtkraft mit Skript | B2B-Verkäufer mit eigener Quote aus 20 Jahren |
| Aus 100 Wählversuchen | 10 bis 20 Gespräche, 1 bis 3 Termine | teilweise 60 Gespräche und bis zu 24 Termine |
| Was bei Ihnen ankommt | Anrufzahlen und Statusliste | Protokoll, Einwände im Wortlaut, bestätigter Termin |
| Wie weit es geht | Termin übergeben, fertig | Termin – oder auf Wunsch bis zur Unterschrift |
Eine Terminquote ohne Abschlussquote ist nur die halbe Wahrheit. Wenn Gespräche entstehen, aber keine Angebote oder Abschlüsse folgen, liegt das Problem oft nach der Kaltakquise: Übergabe, Nutzenargumentation, Angebot oder Führung. Dann prüfen wir gemeinsam, ob Kosten und Modelle des Vertriebsoutsourcings passen oder ob ein anderer Eingriff sinnvoller ist.
Häufige Fragen zur Kaltakquise
Was macht eine Kaltakquise-Agentur genau?
Sie übernimmt die Erstansprache von Unternehmen, zu denen noch keine Geschäftsbeziehung besteht: Zielkunden recherchieren, den Anlass für den Anruf finden, den zuständigen Entscheider ermitteln, anrufen, qualifizieren und den Termin an den Vertrieb des Auftraggebers übergeben. Manche Anbieter liefern nur Adressen, andere nur Anrufminuten. Wir übernehmen alles davon – und auf Wunsch auch das Verkaufsgespräch bis zur Unterschrift.
Was müssen wir selbst beisteuern?
Ihr Angebot, Ihre Preise und Ihre Positionierung kommen von Ihnen. Dazu die Freigabe der Zielkundenliste, bevor wir anrufen, und rund eine Stunde pro Woche für Rückfragen aus den Gesprächen. Alles andere liegt bei uns: Liste aufbauen, Anlass mit Quelle und Datum recherchieren, Entscheider und Durchwahl ermitteln, Gesprächseinstieg und Argumentation schreiben, anrufen, nachfassen, qualifizieren, Termin setzen und wöchentlich berichten.
Führen Sie auch das Verkaufsgespräch und den Abschluss?
Ja, wenn Sie das wollen. Sie können den Termin selbst übernehmen – oder wir führen das Gespräch, machen das Angebot und gehen bis zur Unterschrift. Preise, Leistungsumfang und die Grenzen des Verhandelbaren geben in beiden Fällen Sie vor. Nicht zu uns gehört die Pflege Ihrer Bestandskunden danach; das ist Account-Management und bleibt bei Ihnen.
Rufen Sie auch Privatpersonen an oder verkaufen Sie Adressen?
Nein. Wir arbeiten ausschließlich im B2B, handeln nicht mit Adressen und verschicken keine unaufgeforderten Massenmails. Wer gerade keinen Anlass hat, wird nicht angerufen, sondern bleibt auf Beobachtung.
Ist Kaltakquise in Deutschland erlaubt?
Im B2B kann ein Telefonanruf zulässig sein, wenn für das konkrete Angebot eine zumindest mutmaßliche Einwilligung besteht. Dafür braucht es einen nachvollziehbaren sachlichen Bezug zum Geschäft des Angerufenen; ein allgemeines Interesse an neuen Angeboten genügt nicht. Ein dokumentierter Anlass ersetzt diese Prüfung nicht, kann den Bezug aber konkret machen. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Ist Kaltakquise per E-Mail im B2B erlaubt?
Werbe-E-Mails benötigen grundsätzlich auch im B2B eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Eine enge Bestandskunden-Ausnahme kann gelten, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Eine recherchierte Geschäftsadresse oder ein öffentlich sichtbarer Anlass ist keine E-Mail-Einwilligung. Deshalb nutzen wir E-Mail nicht als unaufgeforderten Massenkanal. Diese Einordnung ist Orientierung und keine Rechtsberatung.
Darf ich über LinkedIn kalt anschreiben?
Eine LinkedIn-Nachricht ist kein pauschal freier Werbekanal. Je nach Ausgestaltung kann sie rechtlich wie elektronische Post behandelt werden; der Einzelfall und die Plattformregeln zählen. Wir behandeln sie deshalb nicht als Ausweichweg für unzulässige Mails. Bestehende Kontakte, eine klare Einwilligung oder eine sachliche Reaktion auf eine Anfrage sind anders zu beurteilen. Das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Was kostet eine Kaltakquise-Agentur?
Der Preis hängt an Zielgruppe, Angebot, Sprache, Rechercheaufwand, Anzahl der Ansprechpartner und dem gewünschten Anteil der Leistung ab. Seriöse Angebote trennen Vorbereitung, laufende Akquise und Erfolgskomponente nachvollziehbar. Vergleichen Sie nicht nur den Terminpreis: Ein unpassender Termin kostet Ihrem Vertrieb mehr als ein sauber qualifiziertes Gespräch. Einen Überblick über Modelle finden Sie bei Vertriebsoutsourcing-Kosten.
Wie viele Termine sind pro Monat realistisch?
Eine gezielt bearbeitete Liste von rund 200 Unternehmen bringt im Monat typischerweise etwa 20 qualifizierte Termine. Wie viele es bei Ihnen werden, hängt von Zielgruppengröße, Anlassdichte, Preis und Erreichbarkeit der Entscheider ab – das rechnen wir vor Projektbeginn gemeinsam durch, damit Sie eine Zahl haben und kein Versprechen.
Wie lange dauert es bis zu den ersten Terminen?
Rechnen Sie zunächst mit der Vorbereitung: Zielbild, relevante Anlässe, Ansprechpartner, Gesprächslogik und Freigaben müssen stehen. Danach zeigen erste Gespräche, welche Einwände tatsächlich kommen und was nachgeschärft werden muss. Bei einer passenden Zielgruppe können erste Termine in den ersten Wochen entstehen. Ein Versprechen für den ersten Arbeitstag wäre unseriös, weil es Recherche und Prüfung überspringt.
Telefonieren Sie in unserem Namen?
Ja, wenn wir gemeinsam festgelegt haben, wie Ihre Ansprache, Rolle und Übergabe aussehen. Wir verstecken uns nicht hinter Fake-Identitäten und behaupten keine Beziehung, die nicht besteht. Vor dem Start klären wir, welche Informationen genannt werden dürfen und wann ein Termin wirklich qualifiziert ist. So weiß der Angerufene, worum es geht, und Ihr Vertrieb erhält einen Gesprächskontext statt einer bloßen Kontaktnotiz.
Woher kommen die Adressen?
Wir recherchieren Zielunternehmen und geschäftliche Ansprechpartner aus öffentlich zugänglichen Quellen. Ausgangspunkt sind Ihr Zielbild und ein konkreter Anlass, nicht der Einkauf einer großen Adressdatei. Die Daten werden nur für den vereinbarten Zweck benötigt und dokumentiert. Bei Projektende klären wir transparent, welche Unterlagen zurückgegeben, gelöscht oder aufgrund gesetzlicher Pflichten aufbewahrt werden. Das ersetzt keine Datenschutzberatung.
Wie gehen Sie mit dem Vorzimmer um?
Meistens gar nicht: Wir wissen vor dem Anruf, wer zuständig ist und was diese Person gerade beschäftigt – und haben häufig die Durchwahl oder die Mailadresse. Dann landen wir direkt bei ihr. Geht es doch über die Zentrale, nennen wir Namen, Rolle und den konkreten Grund; Tricks brauchen wir dafür nicht, und ein klares Nein respektieren wir.
Was ist der Unterschied zwischen Kaltakquise und Leadgenerierung?
Kaltakquise ist die direkte, aktive Ansprache eines Unternehmens, mit dem noch kein Verkaufsgespräch besteht. Leadgenerierung ist weiter: Sie kann auch Inhalte, Empfehlungen, Veranstaltungen oder eingehende Anfragen umfassen. Unsere Kaltakquise beginnt mit Recherche und einem Anlass, führt ein Erstgespräch und übergibt qualifizierte Chancen. Wenn Sie mehrere Kanäle verbinden wollen, ist eine Neukundenakquise-Agentur der passendere Rahmen.
Wie wird die Gesprächsqualität kontrolliert?
Vor dem Start definieren wir Zielkunde, Ausschlusskriterien, Gesprächsgrund, Qualifizierungsfragen und Übergabeformat. Im laufenden Projekt prüfen wir Gesprächsnotizen, Einwände, Rückmeldungen aus Ihrem Vertrieb und die Qualität der vereinbarten Termine. Ein Termin zählt nicht allein, weil er im Kalender steht. Wenn ein Argument wiederholt nicht trägt, ändern wir Recherche oder Gesprächsführung statt einfach die Schlagzahl zu erhöhen.
Was passiert mit den Daten nach Projektende?
Das wird vorab im Projekt und den datenschutzrechtlichen Vereinbarungen festgelegt. Wir übergeben die vereinbarten Ergebnisse nachvollziehbar und löschen oder sperren Arbeitsdaten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Kontakte werden nicht als Ware weitergegeben oder für fremde Kampagnen wiederverwendet. Welche Fristen im Einzelfall gelten, hängt von Datenart und Rechtsgrundlage ab; das ist keine Rechtsberatung.
Funktioniert Kaltakquise in jeder Branche?
Nein. Sie passt vor allem zu erklärungsbedürftigen B2B-Angeboten mit einem klaren wirtschaftlichen Nutzen, erreichbaren Entscheidern und einer ausreichend großen Zielgruppe. Sie passt schlecht zu Impulskäufen, reinem Endkundengeschäft oder Angeboten ohne erkennbaren Bezug zum Geschäft des Angerufenen. Vor einem Projekt prüfen wir daher Angebot, Zielkundenbild, Anlass und Vertriebskapazität. Manchmal ist Beratung oder Training sinnvoller als zusätzliche Ansprache.
Kaltakquise auslagern, ohne Zielkunden zu verbrennen
Sprechen Sie mit uns über Zielgruppe, Anlässe und die Frage, ob direkte Akquise für Ihr Angebot passt. Telefon, E-Mail oder Kalender – ohne Formular. Die Kontaktdaten finden Sie auch unter Kontakt.