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B2B-Vertrieb für komplexe Kaufentscheidungen

B2B-Vertriebsagentur für lange Zyklen und mehrere Entscheider

Wir übernehmen Ihren Geschäftskundenvertrieb: Zielkunden auswählen, den Anlass recherchieren, die zuständige Person ansprechen und das fachliche Erstgespräch führen. Auf Wunsch bleiben wir bis zur Unterschrift im Prozess.

Wir arbeiten ausschließlich im B2B – für erklärungsbedürftige Angebote, hohe Auftragswerte und Entscheidungen, an denen mehrere Personen beteiligt sind. Statt Kontakte in Masse abzutelefonieren, bearbeiten wir den Weg durch das Buying Center.

Vertriebserfahrung

Die Zahlen dahinter

20Jahre B2B

Aufbau, Führung, Training und eigene Quote im Vertrieb.

über 200 %Quote

In Spitzenzeiträumen knapp 400 %, mehrfach als Top-Sales-Performer DACH ausgezeichnet.

20+Kunden

Seit 2021 in SaaS, Beratung und Fintech betreut.

60 %erreicht

Teilweise mit Anlass, Direktnummer und freiem Kalenderfenster.

Spitzenwerte, kein Durchschnitt. Nachweise und Werdegang: Warum wir.

Kaufmechanik

Warum B2B-Vertrieb etwas anderes ist als Verkaufen an Verbraucher

Wer einen B2B-Verkauf wie einen schnellen Konsumkauf behandelt, misst die falschen Dinge und spricht oft die falsche Person an. Im Geschäftskundenvertrieb muss eine Entscheidung fachlich, wirtschaftlich und intern erklärbar werden.

UnterschiedB2BB2C
EntscheiderzahlMehrere Rollen mit unterschiedlichen InteressenHäufig eine kaufende Person
ZykluslängeWochen bis Monate, teils längerOft unmittelbar oder kurz
AuftragswertBudget, Risiko und Freigabe sind sichtbarPersönliche Zahlungsbereitschaft zählt
RationalitätNutzen muss intern belegbar seinPräferenz und Situation wirken stark
WiederkaufBeziehung, Einführung und Betreuung prägen ihnMarke, Preis und Verfügbarkeit prägen ihn
KanalGespräch, Termin, Angebot und AbstimmungShop, Werbung, Handel oder Selbstbedienung
NachweispflichtFachliche, technische und wirtschaftliche BelegeProduktinformation und Vertrauen genügen oft
PreisverhandlungTeil der Entscheidung und des LeistungsumfangsPreis ist meist vorgegeben
B2B und B2C im Vergleich B2B B2C Fachlich · wirtschaftlich ·Nutzung und Beschaffung langer Weg mit Abstimmungen Eine Person trifft oftdie Kaufentscheidung kurzer Weg zum Kauf Die Kaufmechanik bestimmt Ansprache, Messung und Übergabe.
Im B2B muss eine Lösung mehrere Perspektiven tragen. Das verändert den Vertriebsprozess vom ersten Satz an.

Die übergeordnete Vertriebsagentur-Seite beschreibt das Leistungsspektrum. Diese Seite betrifft den Sonderfall, in dem ein Angebot nicht impulsiv gekauft wird: Die Ansprechpartner brauchen Kontext, der Nutzen braucht Belege und der Vertrieb muss mit mehreren internen Wegen rechnen.

Prüfkriterien

Die vier Merkmale, an denen Sie eine echte B2B-Agentur erkennen

Die vier Merkmale einer echten B2B-Agentur 1 Sie fragt nach derKaufentscheidung Wer nutzt, zahlt, prüft,wer unterschreibt 2 Sie kann einThema erklären Rückfragen stattNutzen-Satz 3 Sie arbeitetmit Anlass Öffentlich Sichtbaresvor dem Anruf 4 Sie plant die Strecke,nicht nur den Start Rollen, Einwände,nächster Schritt
Vier Felder, vier Prüffragen: Erst wenn alle vier beantwortet sind, arbeitet eine Agentur wirklich im B2B-Vertrieb.
  1. 1. Sie fragt nach der Kaufentscheidung

    Vor Kontaktzahlen steht die Frage, wer fachlich nutzt, wer Budget verantwortet, wer Risiken prüft und wer intern unterschreibt. Ohne dieses Bild wird aus Akquise eine Reihe zufälliger Gespräche.

  2. 2. Sie kann ein Thema erklären

    Bei erklärungsbedürftigen Produkten reicht kein einstudierter Nutzen-Satz. Die Person am Telefon muss Rückfragen aufnehmen, Begriffe korrekt verwenden und erkennen, wann ein Fachtermin sinnvoll ist.

  3. 3. Sie arbeitet mit Anlass

    Vor der Ansprache wird geprüft, was bei einem Zielunternehmen öffentlich passiert ist. Beispiele, nicht als abschließende Liste: neue Rollen, Standorteröffnungen, Führungswechsel, neue Produktlinien oder Expansionen.

  4. 4. Sie plant die Strecke, nicht nur den Start

    Ein qualifizierter Erstkontakt ist eine Etappe. Eine B2B-Vertriebsagentur dokumentiert Rollen, Einwände und nächsten Schritt, damit ein Gespräch nach Wochen nicht wieder bei null beginnt.

Die Kriterien werden nicht von der Stange übernommen. Zielrollen, Anlass und Gesprächslogik bauen wir für Ihren Markt.

Bei DEALMAKERS telefonieren Menschen mit jahrelanger eigener B2B-Vertriebserfahrung. Keine kurzfristig eingelernten Kräfte lesen ein Skript ab, und kein Callcenter im Schichtbetrieb übernimmt ein komplexes Thema. Das ist nötig, damit ein Gespräch nach dem zweiten Einwand nicht endet. Nicht alle Vertriebsagenturen arbeiten so; eine Agentur für Vertriebsstrategie B2B muss vor allem die Kaufmechanik Ihres Marktes verstehen.

Fachliche Augenhöhe und Zeitpunkt

Anlass und Einarbeitung vor der Ansprache

Signal Based Selling setzt den Anlass vor die Liste. Bei langen B2B-Zyklen schafft erst ein konkretes Ereignis einen Gesprächseinstieg mit Relevanz.

Falls Ihnen der Begriff neu ist: Üblich ist, eine Zielkundenliste von oben nach unten abzuarbeiten – die Reihenfolge der Liste entscheidet, wer angerufen wird. Wir drehen das um und warten, bis beim Wunschunternehmen etwas öffentlich sichtbar wird, etwa eine Ausschreibung oder eine neu besetzte Rolle. Erst dann wählen wir, und der erste Satz hat einen überprüfbaren Grund. Wie wir diese Signale finden und prüfen, steht ausführlich unter Signal Based Selling.

Wir verbinden Angebot, Kundenfälle, Kaufweg und Sprache, bevor wir anrufen. Dann beginnt ein Gespräch mit einem überprüfbaren Ereignis – etwa einer ausgeschriebenen Vertriebsrolle oder einer neuen Produktlinie – statt mit einer Vorstellungsrunde.

Mehr als 40 Anlässe – und wenn es 100 sein müssen, sind es 100 – beziehen wir aus Millionen von Quellen mit relevanten Daten. Das Central-Sales-Intelligence-System von PrioX schafft die Datengrundlage; wir machen daraus die passende Ansprache.

Vier Schritte der Einarbeitung in ein erklärungsbedürftiges Angebot 1AngebotKundenfälle,Zielbild 2KaufwegRollen undEinwände 3SpracheBegriffe undBelege 4StartAnlässe undEinstiege Gesprächslogik wird vor der laufenden Ansprache gemeinsam geprüft.
Eine fachliche Einarbeitung verbindet Produkt, Kaufweg und Sprache, bevor ein Zielunternehmen angesprochen wird.

Beispiele für Signale, die bei komplexen B2B-Angeboten einen Anlass schaffen

Die folgende Tabelle ist eine Beispielauswahl, keine Produktliste und kein fester Katalog. Welche Anlässe bei einem erklärungsbedürftigen Angebot tatsächlich etwas bedeuten, hängt von Ihrem Markt, vom Kaufweg und von den beteiligten Rollen ab. Das Set stellen wir deshalb für jedes Projekt neu zusammen.

Beispielauswahl: öffentlich sichtbare Anlässe im erklärungsbedürftigen B2B-Geschäft
Öffentlich sichtbares SignalWas es in der Regel bedeutetTypisches Zeitfenster
Ausschreibung für Procurement oder strategischen EinkaufBeschaffungsprozesse werden aufgebaut oder verändertWährend die Stelle aktuell ist
Neue technische Vertriebsrolle im AuslandEin neuer Markt oder Vertriebsweg wird vorbereitetAb Veröffentlichung bis zur Besetzung
Öffentliche Zertifizierung eines Werks oder ProzessesAnforderungen an Abläufe oder Zulieferer können sich ändernRund um die Bekanntgabe
Eröffnung eines Demo-, Service- oder SchulungszentrumsMarktbearbeitung und Kundenbetreuung werden ausgebautVor und kurz nach Eröffnung
Neuer Leiter für Operations oder DigitalisierungVerantwortung und Prioritäten werden neu sortiertNach öffentlicher Bekanntgabe
Aufnahme in eine öffentliche Lieferanten- oder PartnerlisteNeue Leistungsbereiche werden nach außen sichtbarSolange die Meldung aktuell ist
Angekündigte Migration eines KernsystemsTechnik, Prozesse und externe Kapazitäten werden geprüftVon Ankündigung bis Projektstart
Neue Service- oder Wartungspakete im AngebotBestehende Kundenbasis soll anders bearbeitet werdenZum Produktstart
Veröffentlichte Ausschreibung für einen RahmenvertragBeschaffung hat einen konkreten Termin und UmfangBis zum Ablauf der Frist
Neue Niederlassung mit lokaler GeschäftsleitungEntscheidungswege und regionale Vertriebsarbeit entstehenVor und nach dem Start

Das ist ein Beispiel-Set, keine Vorlage. Alles öffentlich Sichtbare kann Anlass sein: Stellenanzeige, Pressemitteilung, Handelsregister, Messeauftritt, Podcast, Karrierenetzwerk, Preisseite oder Zertifizierung. Die Konfiguration bauen wir für Ihren Markt.

Kaufentscheidung organisieren

Mehrere Entscheider: wie man ein Buying Center bearbeitet

Ein Ansprechpartner ist selten das Buying Center.

Ein Ansprechpartner ist selten das Buying Center. Wer nur mit dem ersten Interessenten arbeitet, übergibt einen Termin ohne internes Fundament. Wir klären früh, welche Rolle Nutzen, Budget, Risiko und Umsetzung verantwortet.

Ein Buying Center mit Einflusslinien Kauf-entscheidung FachbereichNutzen und Bedarf GeschäftsführungBudget und Priorität IT / PrüfungRisiko und Umsetzung Einkauf / NutzerKonditionen und Alltag Rollen und Einfluss werden dokumentiert, nicht vermutet.
Das Buying Center ist kein Organigramm. Es zeigt, welche Perspektiven vor einer Entscheidung verbunden werden müssen.

Nur mit dem ersten Interessenten

Ohne internes Fundament

  1. Gegenüber„Klingt spannend, das schaue ich mir an.“
  2. Wir„Sehr gern, dann schicke ich Ihnen die Unterlagen.“

Der Termin hängt an einer einzigen Person

Die nächsten Rollen mitgedacht

Mit internem Fundament

  1. Gegenüber„Klingt spannend, das schaue ich mir an.“
  2. Wir„Wer schaut bei Ihnen sonst noch darauf, bevor so etwas entschieden wird?“
  3. Gegenüber„Die Geschäftsführung wegen Budget, und die IT prüft das Risiko.“
  4. Wir„Dann bereiten wir beides gleich mit vor. Woran wird es intern gemessen?“

Rollen und Messgrößen stehen vor dem Termin fest

Beispielgespräch. Sinngemäß, nicht wörtlich protokolliert.

Der erste Gesprächspartner muss nicht der wirtschaftliche Entscheider sein. Er kann aber erklären, wer eine Lösung nutzt, woran sie intern gemessen wird und wann eine Prüfung beginnt. Danach wird die Ansprache je Rolle angepasst: Der Fachbereich braucht die Wirkung im Prozess, die Geschäftsführung die wirtschaftliche Konsequenz, Einkauf oder IT die Voraussetzungen. Die Übergabe an Ihren Vertrieb enthält diese Informationen statt nur eines Namens und einer Telefonnummer.

Wenn Kapazität für genau diese Recherche und Kontaktarbeit fehlt, kann Neukundenakquise durch eine B2B-Agentur die passende Arbeitsteilung sein. Wenn der bestehende Prozess bei Rollen, Gesprächsführung oder Übergabe hakt, ist B2B-Vertriebsberatung oft der sinnvollere Ansatz.

Steuerung statt Schnellschluss

Lange Zyklen: warum Erfolg nicht im ersten Monat sichtbar ist

Bei einem komplexen B2B-Angebot kann zwischen erstem Anlass und Auftrag ein halbes Jahr liegen. Das macht die erste Phase nicht unmessbar. Sie verlangt nur Kennzahlen, die vor dem Abschluss liegen und wirklich etwas über die Qualität der Pipeline sagen.

Ein B2B-Verkaufszyklus über sechs Monate Monat 1Monat 2Monat 3Monat 4Monat 5Monat 6 AAnlass Rrelevante Rolle GGespräch Nnächster Schritt OAngebot EEntscheidung Frühindikatoren: Rollen, Gespräche, nächste Schritte Beispielhafter Verlauf. Dauer und Reihenfolge richten sich nach dem Kaufprozess.
Frühe Aktivitäten sind nur dann aussagekräftig, wenn sie zum Buying Center und zu verbindlichen nächsten Schritten führen.

Wir beobachten deshalb frische, passende Anlässe, erreichte relevante Rollen, fachlich qualifizierte Gespräche, vereinbarte Folgetermine und dokumentierte Informationen zum Bedarf. Reine Wählversuche oder unsortierte Kontakte sagen über die spätere Pipeline wenig aus. Auch die Einwandbehandlung ist ein Frühindikator: Ein konkreter Einwand zeigt mehr als ein höfliches, folgenloses Interesse.

Vorhandenes Lead-Scoring nachschärfen, nicht ersetzen

Viele Teams haben bereits ein Scoring im CRM, in HubSpot oder in einer Tabelle. Es bleibt bestehen. Meist bewertet es Firmografie wie Branche, Größe oder Umsatz, also den Fit. Ergänzt wird ein getrennt betrachteter Anlass: live beobachtete öffentliche Ereignisse wie Stellen, Führungswechsel, Standorte, Finanzierung, Produktstart oder Presse. Ein Gesamtwert würde verwischen, ob ein Unternehmen grundsätzlich passt oder gerade jetzt Gesprächsbedarf haben kann.

Ereignisse altern. Ein Anlass von gestern verdient eine andere Priorität als derselbe Anlass von vor Monaten; die Zeitfenster richten sich nach dem Ereignistyp. Für die Spitze folgt Tiefenrecherche: Wer entscheidet wirklich, was hat die Person selbst öffentlich gesagt, welche Signale hängen zusammen? Daraus entsteht kein bloßer Punktwert, sondern ein erster Satz, der passt. Bewertet wird außerdem der Markt, nicht nur die vorhandene Datenbank. Die Mechanik erläutert Lead-Scoring bei PrioX; diese Software haben wir selbst gebaut und setzen sie selbst ein.

Wie aus einem Signal ein Gesprächsgrund wird

Verantwortung klar teilen

Wir begleiten den Vertrieb bis zur Unterschrift

Wir übernehmen die Strecke, die Ihr Vertrieb gerade braucht: von Priorisierung und Erstansprache bis zu Angebot, Verhandlung und Abschluss.

Drei Zusammenarbeitsmodelle als Stufen 1 PriorisierungSignale und Reihenfolge 2 AkquiseAnsprache, Qualifikation,Übergabe 3 BegleitungBuying Center, nächsteSchritte, Angebotsphase Die Stufe wird nach Ziel, Kaufweg und Verantwortung gewählt.
Die Zusammenarbeit kann bei Priorisierung beginnen oder bis in die komplexe Vertriebsstrecke reichen.

Priorisierung

Wir ordnen Zielkunden, Anlässe und Reihenfolge für Ihren Markt.

Akquise und Angebot

Wir führen Gespräche, fassen nach und erstellen Angebote.

Verhandlung und Abschluss

Wir verhandeln im freigegebenen Preisrahmen bis zur Unterschrift.

Ein qualifizierter Erstkontakt ist eine Etappe, kein Ziel.

Für tiefe Produktdemos holen wir Ihre Fachleute dazu. Nur die Pflege von Bestandskunden übernehmen wir nicht – das ist Account-Management.

Welche Stufe zu Ihrem Vertrieb passt, klären wir im Erstgespräch

Der Unterschied im Alltag

Standardagentur und DEALMAKERS: derselbe Markt, ein anderer Tag

Wir wählen erst, wenn die Zielperson laut Kalender am Platz ist, und nutzen Durchwahl oder Mobilnummer statt der Zentrale. Ein konkreter Anlass hebt danach die Terminquote.

Was den Tag bestimmtStandardagenturDEALMAKERS
Zugang zur PersonZentrale oder allgemeine NummerDirektnummer oder Mobilnummer
ZeitpunktListe von oben nach untenFreies Fenster im Kalender
GesprächseinstiegVorstellung und PitchÜberprüfbarer Anlass
Je 100 Wählversuche10–20 Netto-Gespräche, 1–3 TermineTeilweise 60 % Erreichbarkeit und 40 % Terminquote
DEALMAKERS: 60 Gespräche, 24 Termine DEALMAKERS Aus 100 Wählversuchen 1006024WählversucheNetto-GesprächeTermine daraus Freies Kalenderfenster, Direktnummer, überprüfbarer Anlass.
Standardagentur: 15 Gespräche, 2 Termine STANDARDAGENTUR Aus 100 Wählversuchen 100152WählversucheNetto-GesprächeTermine daraus Liste von oben nach unten, Vorstellung und Pitch.
Derselbe Trichter, zwei Arbeitsweisen: Die Grafik zeigt Spitzenwerte aus passenden Projekten mit Anlass, Direktnummer und freiem Kalenderfenster. Ziehen Sie den Schieber, um beide Seiten zu vergleichen.

60 % Erreichbarkeit und 40 % Terminquote sind Spitzenwerte aus passenden Projekten, kein Durchschnitt und keine Zusage. Sie entstehen, wenn Zeitpunkt, Nummer und Anlass vor dem Wählen stimmen.

Häufige Fragen

Fragen zur B2B-Vertriebsagentur

Was macht eine B2B-Vertriebsagentur?

Wir priorisieren Zielunternehmen, erschließen das Buying Center, führen Erstgespräche und begleiten auf Wunsch Angebot, Verhandlung und Abschluss.

Worin unterscheidet sich B2B-Vertrieb von B2C?

Im B2B prüfen mehrere Rollen Nutzen, Budget, Risiko und Umsetzung. Der Verkauf dauert länger und muss intern begründet werden.

Wie arbeitet sich eine Agentur in ein erklärungsbedürftiges Produkt ein?

Wir verbinden Angebot, Kundenfälle, Kaufweg, Rollen und zulässige Belege, bevor die Ansprache beginnt.

Wie lange dauert ein B2B-Verkaufszyklus?

Bei erklärungsbedürftigen Angeboten sind mehrere Monate normal. Entscheidend sind die beteiligten Rollen, ein konkreter Anlass und ein verbindlicher nächster Schritt.

Was misst man, solange noch keine Abschlüsse da sind?

Wir messen frische Anlässe, erreichte Rollen, qualifizierte Gespräche und verbindliche nächste Schritte. So wird Pipeline vor dem Abschluss sichtbar.

Ist B2C-Telefonwerbung ohne Einwilligung erlaubt?

B2C-Telefonwerbung ohne vorherige Einwilligung ist nicht zulässig. Diese Seite betrifft Geschäftskundenvertrieb. Für konkrete Fälle gelten die jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen; das ist keine Rechtsberatung.

Brauchen wir eine spezialisierte Branchenagentur?

Nicht zwingend. Eine spezialisierte B2B-Vertriebsagentur muss Ihr Thema schnell fachlich erfassen und die Sprache Ihrer Käufer sprechen können. Entscheidend sind die Kaufmechanik und die Einarbeitung, nicht ein Branchenetikett. Bei stark regulierten oder sehr technischen Märkten klären wir vorab, welche Nachweise, Begriffe und Gesprächsgrenzen gelten. Wenn diese Einarbeitung nicht seriös leistbar ist, passt das Projekt nicht.

Wie viele Entscheider sind typischerweise beteiligt?

Das variiert mit Angebot und Organisation. Häufig gibt es mindestens eine fachliche Rolle, einen wirtschaftlichen Entscheider und einen Nutzer oder Mitentscheider. Hinzu kommen etwa Einkauf, IT, Datenschutz oder Recht. Nicht jede Person muss telefoniert werden. Wichtig ist, das Buying Center früh zu verstehen und die Gesprächsfolge so zu wählen, dass niemand von einer Entscheidung überrascht wird.

Was kostet eine B2B-Vertriebsagentur?

Die Kosten richten sich nach Aufgabe, fachlicher Tiefe, Zielmarkt und Verantwortungsumfang. Üblich sind laufende Modelle für Akquise-Kapazität, Kombinationen aus Grundvergütung und Erfolgskomponente oder Beratungsleistungen. Ein belastbarer Rahmen entsteht erst, wenn Zielkunden, Zyklus, Übergabepunkt und benötigte Seniorität geklärt sind. Pauschale Preisversprechen ohne diese Angaben sagen wenig über die tatsächlich nötige Arbeit aus.

Übernehmen Sie auch den Abschluss?

Ja. Auf Wunsch gehen wir bis zur Unterschrift: Wir erstellen Angebote, fassen nach, verhandeln im freigegebenen Preisrahmen und schließen ab. Für tiefe Produktdemos holen wir Ihre Fachleute dazu. Die Pflege von Bestandskunden ist Account-Management und gehört nicht zu unserem Auftrag.

Arbeiten Sie international?

Wir arbeiten im Einzugsgebiet Deutschland, Österreich und Schweiz. Internationale Vorhaben prüfen wir danach, ob Sprache, Marktansprache, rechtlicher Rahmen und die passende Vertriebserfahrung abgedeckt sind. Ein deutschsprachiger Prozess lässt sich nicht einfach übersetzen. Gerade bei mehreren Entscheidern müssen Begriffe, Beschaffung und lokale Erwartungen zum Markt passen, bevor eine Ansprache sinnvoll beginnt.

Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?

Ein belastbarer Start braucht erst Zielbild, Einarbeitung, Anlassrecherche und Gesprächslogik. Frühe Ergebnisse sind dann konkrete: erreichte relevante Rollen, qualifizierte Gespräche und verbindliche nächste Schritte. Ob daraus Umsatz wird, hängt vom Verkaufszyklus ab und kann Monate später sichtbar werden. Wer für ein komplexes B2B-Angebot sofortige Abschlüsse verspricht, blendet Buying Center, Beschaffung und interne Abstimmung aus.

Was unterscheidet Ihre Priorisierung von einem CRM-Score?

Ihr CRM-Score bleibt bestehen und beschreibt oft die grundsätzliche Passung anhand von Branche, Größe oder Umsatz. Wir ergänzen ihn um einen getrennten Anlasswert aus öffentlich sichtbaren, aktuellen Ereignissen. Diese Ereignisse altern und werden deshalb zeitabhängig behandelt. Für die Spitze folgt Tiefenrecherche zu Rollen und Zusammenhängen. Das Ergebnis ist nicht nur eine Reihenfolge, sondern ein belastbarer erster Gesprächssatz.

Was ist der Unterschied zwischen einer Sales Agentur und einer Telemarketing-Agentur?

Eine Telemarketing-Agentur ist auf Menge gebaut: viele Anrufe nach Skript, abgerechnet wird der Termin als Stückzahl. Eine Sales Agentur – im Deutschen meist Vertriebsagentur genannt – übernimmt den Abschnitt davor und danach: Zielfirmen auswählen, einen belegbaren Anlass finden, ein fachliches Erstgespräch führen und die nächste Etappe dokumentiert nachfassen. Der Unterschied fällt genau dann auf, wenn der Angerufene eine fachliche Rückfrage stellt. Bei einem einfachen Angebot mit großem Markt ist die Telemarketing-Agentur die günstigere Wahl.

Sales Agentur oder Handelsvertreter – was passt bei einem neuen Markt?

Ein Handelsvertreter verkauft auf Provision über seinen eigenen, über Jahre gewachsenen Kundenstamm. Das funktioniert gut, wenn Ihr Produkt etabliert ist und in sein bestehendes Sortiment passt. In einem neuen Segment hat er dieselben Kontakte wie Sie – nämlich keine – und er entscheidet selbst, welches Produkt er zuerst anbietet. Für den Aufbau eines neuen Markts ist eine Vertriebsagentur der direktere Weg, weil Zielgruppe, Anlass und Reihenfolge gemeinsam festgelegt und wie ein Projekt gesteuert werden.

Besprechen wir Ihren B2B-Kaufprozess.

Im Erstgespräch klären wir Zielkunden, Entscheider, typische Anlässe und die sinnvolle Arbeitsteilung. Telefon, E-Mail oder Kalender reichen aus.