B2B-Neukundengewinnung
Neukundenakquise-Agentur: den ganzen Weg, auf Wunsch bis zur Unterschrift
Wir gewinnen für Sie neue Kunden: passende Unternehmen auswählen, den richtigen Anlass erkennen, Entscheider über Telefon, LinkedIn und E-Mail erreichen und den Termin so dokumentiert übergeben, dass Ihr Vertrieb ohne Rückfragen anknüpfen kann. Auf Wunsch gehen wir bis zur Unterschrift.
Telefon, LinkedIn und Mail haben dabei jeweils eine Aufgabe. Der Takt folgt nicht dem Kalender, sondern dem, was beim Zielkunden gerade öffentlich passiert.
Erfahrung, die im Prozess zählt
Die Zahlen dahinter
20Jahre B2B
Aufbau, Führung, Training und eigene Vertriebsquote.
über 200 %Quote
In Spitzenzeiträumen knapp 400 %, mehrfach als Top-Sales-Performer DACH ausgezeichnet.
20+Kunden
Seit 2021 in SaaS, Beratung und Fintech.
60 % / 40 %erreicht und terminiert
Erreicht und terminiert in passenden Projekten.
Spitzenwerte, kein Durchschnitt. Nachweise und Werdegang: Warum wir.
1. Der Rahmen
Neukundenakquise ist ein Prozess, kein Anruf
Neue Kunden entstehen, wenn Zielkunde, Rolle, Anlass und Gesprächsziel vor dem ersten Kontakt zusammenpassen. Wir verbinden diese Entscheidungen zu einem Prozess, der vom ersten Signal bis zum Abschluss nachvollziehbar bleibt.
Unsere Reihenfolge entsteht aus einem klaren Zielbild und aus Millionen von Quellen mit relevanten Daten. Signal Based Selling im Central-Sales-Intelligence-System heißt für uns: Nicht die Liste bestimmt, wen wir anrufen, sondern das Ereignis.
Falls Sie den Begriff zum ersten Mal lesen: Üblich ist, eine Zielkundenliste von oben nach unten abzutelefonieren. Wen man dabei erreicht, entscheidet die Reihenfolge der Liste und nicht die Lage beim Kunden. Wir drehen das um und warten auf ein Ereignis, das beim Wunschkunden öffentlich sichtbar wird – eine ausgeschriebene Stelle, ein neuer Standort, ein Wechsel in der Führung. Genau dieses Ereignis meinen wir, wenn auf dieser Seite von einem Anlass oder einem Signal die Rede ist, und erst dann rufen wir an. Wie diese Arbeitsweise abläuft, steht ausführlich hier.
Nicht die Liste bestimmt, wen wir anrufen, sondern das Ereignis.
Am Hörer sitzen Menschen mit eigener B2B-Vertriebserfahrung. Sie führen ein fachliches Gespräch, klären die nächste sinnvolle Entscheidung und übernehmen auf Wunsch auch Angebot, Verhandlung und Abschluss.
2. Zielkundenauswahl
Wer ist überhaupt Zielkunde?
Das beste Ausgangsmaterial sind nicht Vermutungen über den Markt, sondern Ihre bestehenden guten Kunden.
1. Angebot und Problem
Welches konkrete Problem lösen Sie dort, und wer spürt es im Alltag?
2. Branche und Modell
Wo ist der Bedarf ähnlich, ohne Branchenetiketten zu grob zu machen?
3. Größe und Struktur
Mitarbeiterzahl, Standorte und Organisation zeigen, ob Ihr Angebot anschlussfähig ist.
4. Region und Sprache
Definieren Sie, wo Lieferung, Betreuung und Gespräche realistisch funktionieren.
5. Kaufweg und Budget
Wie wird beschafft, wer gibt frei und ab welcher Größenordnung lohnt sich der Aufwand?
6. Auslöser
Welche sichtbare Veränderung macht Ihr Thema gerade relevant?
Aus den sechs Merkmalen entsteht ein prüfbares ideales Kundenprofil, kein dekoratives Persona-Dokument. Die Liste sagt, wer passt; der Anlass sagt, wann das Unternehmen angesprochen wird. Erst beides zusammen ergibt eine Reihenfolge. Das ist auch die Brücke zur Leadgenerierung durch eine Agentur: Nicht möglichst viele Adressen, sondern nachvollziehbar priorisierte Chancen.
3. Ansprechpartner
Wer entscheidet? Das Buying Center im B2B-Vertrieb
Ein Unternehmen ist kein Kontakt. Im B2B treffen mehrere Rollen die Entscheidung, und jede hat eine andere Frage.
Ein Unternehmen ist kein Kontakt. Im B2B entscheiden mehrere Rollen.
Der fachliche Anwender kann den Bedarf bestätigen, der Entscheider gibt Richtung und Budget frei, der Einkauf prüft den Weg, und ein interner Gegner kann aus Sorge vor Aufwand bremsen. Wir recherchieren nicht nur Namen, sondern die Funktion im Kaufprozess. Seniorität gehört in die Qualifizierung: Wer das Gespräch führt, entscheidet, ob ein Termin trägt. Bei komplexem Vertrieb kann die spätere Umsetzung auch Teil eines Vertriebsoutsourcings sein.
4. Zeitpunkt
Der Anlass: warum gerade jetzt
Der Anlass gibt dem ersten Gespräch Relevanz und bestimmt die Reihenfolge.
Die folgende Tabelle ist ein Beispiel-Set zur Veranschaulichung – keine Produktliste und keine vollständige Aufzählung. Für ein Projekt entsteht daraus jedes Mal ein eigenes Set mit den Anlässen, die in Ihrem Markt tatsächlich etwas bedeuten.
| Öffentlich sichtbares Signal | Was es in der Regel bedeutet | Typisches Zeitfenster |
|---|---|---|
| Erste Vertriebsstelle in einem neuen Land | Markteintritt wird vorbereitet | 2–8 Wochen |
| Mehrere offene Rollen für ein neues Produkt | Die Marktbearbeitung wird aufgebaut | 2–8 Wochen |
| Neuer Standort angekündigt | Lieferanten und Prozesse werden neu geordnet | 1–4 Monate |
| Neue Vertriebsleitung öffentlich benannt | Prioritäten und Pipeline werden geprüft | erste Monate |
| Produktstart mit Datum | Bis dahin muss Vertrieb vorbereitet sein | bis zum Termin |
| Kapitalerhöhung im Register | Investitionen können vorgezogen werden | 1–6 Monate |
| Auslaufender Branchenstandard öffentlich kommuniziert | Umstellung wird planbar | bis zur Umstellung |
| Neue Ausschreibung für Partner oder Vertrieb | Kapazität oder Zugang zum Markt fehlt | bis zur Frist |
| Neue Niederlassung im Ausland auf der Website | Internationale Abläufe entstehen | 1–3 Monate |
| Erneute Ausschreibung einer Schlüsselrolle | Der Engpass ist noch nicht gelöst | sofort |
Dies ist ein Beispiel-Set, keine Schablone. Im Prinzip lässt sich alles als Anlass nutzen, was irgendwo öffentlich sichtbar ist: Stellenanzeige, Pressemitteilung, Handelsregister, Messeauftritt, Podcast, Beitrag in einem Karrierenetzwerk, geänderte Preisseite oder neue Zertifizierung. Mehr als 40 Anlässe – und wenn es 100 sein müssen, sind es 100.
Welche Signale zählen, konfigurieren wir aus Ihrem Angebot und Ihrem Markt. Ein Anlass wird nicht als Behauptung benutzt, sondern als präziser Einstieg in die Frage, was sich gerade verändert.
Ein möglicher Einstieg lautet: „Sie haben vergangene Woche zwei Vertriebsstellen für Wien ausgeschrieben. Wie soll der Markteintritt mit dem eigenen Team gelingen?“
Welche Anlässe für Ihren Markt zählen, klären wir im Erstgespräch
5. Kontaktfolge
Der Mehrkanal-Rhythmus über vier Wochen
Der Ablauf zeigt ein Beispiel zum Signal oben. Der Rhythmus bleibt, die Inhalte werden für Ihren Markt neu geschrieben.
Die Sequenz macht aus einem Anlass mehrere sinnvolle Gesprächsmomente.
| Tag | Kanal | Bezug | Inhalt | Ziel |
|---|---|---|---|---|
| 0 | Recherche | frisches Signal | Rolle, Anlass und erster Satz prüfen | Reihenfolge festlegen |
| 1 | Telefon | konkretes Ereignis | Kurz eröffnen, Bedarf und Zuständigkeit klären | Gespräch oder Rückruf |
| 3 | Anrufversuch | Knapp zusammenfassen, keine Werbebotschaft | Wiedererkennung | |
| 5 | Rolle der Person | Vernetzen oder sachlich Bezug nehmen | Kanal öffnen | |
| 8 | Telefon | offene Frage | Direkt nach Priorität und richtiger Rolle fragen | Qualifizieren |
| 12 | neue Information | Nur bei relevantem Zusatz nachfassen | Nutzen konkretisieren | |
| 16 | Telefon | Entscheidungsweg | Buying Center und möglichen Termin prüfen | Nächsten Schritt festlegen |
| 21 | bisheriger Austausch | Kurze Erinnerung mit klarer Ausstiegsmöglichkeit | Antwort ermöglichen | |
| 26 | Telefon oder E-Mail | letzter Bezug | Abschluss, Wiedervorlage oder Ruhe | Status sauber setzen |
Auch diese Folge ist ein Beispiel. Kanal, Reihenfolge und Inhalte richten wir an Rolle, Anlass und Markt aus.
Wir setzen Werkzeuge ein, die Kalenderverfügbarkeiten auch fremder Kalender auslesen. Gewählt wird erst, wenn die Zielperson wirklich am Platz ist – für eine maximale Call-to-Connect-Rate.
6. Gesprächswirkung
Die Stimme macht den Unterschied vor dem Argument
Wir sind uns der Wirkung unserer Stimme bewusst und klingen nicht wie ein 08/15-Verkäufer. Downwards Inflection heißt: Die Stimme fällt am Satzende; aus „Das ist der nächste sinnvolle Schritt.“ wird so eine ruhige Feststellung statt eine Bitte um Erlaubnis.
Chris Voss nennt diese langsame, ruhige Sprechweise die „Late-Night-FM-DJ-Stimme“. Sie senkt die Abwehr, bevor der Inhalt überhaupt wirkt.
So klingt der 08/15-Verkäufer
Stimme steigt am Satzende
- Wir„Wäre es eventuell möglich, dass wir uns dazu einmal kurz austauschen?“
- Gegenüber„Schicken Sie mir erst einmal Unterlagen.“
Die Bitte um Erlaubnis lädt zum Vertagen ein
So klingt Downwards Inflection
Stimme fällt am Satzende
- Wir„Das ist der nächste sinnvolle Schritt.“
- Gegenüber„Und was besprechen wir da konkret?“
- Wir„Die zwei offenen Punkte aus Ihrem Aufbau. Zwanzig Minuten reichen dafür.“
- Gegenüber„Donnerstagfrüh passt mir.“
Aus der Bitte wird eine ruhige Feststellung
Beispielgespräch. Sinngemäß, nicht wörtlich protokolliert.
Derselbe Inhalt, zwei Wirkungen: Die steigende Stimme fragt nach Erlaubnis und bekommt eine Vertröstung, die fallende Stimme benennt den nächsten Schritt und bekommt eine Rückfrage. Geübt wird das am Telefon, nicht in der Theorie.
7. Qualität
Qualifizierung: Wann ist ein Lead ein Termin wert?
Ein Termin ist erst dann brauchbar, wenn er für beide Seiten einen konkreten nächsten Schritt hat.
Wir prüfen fünf Punkte: Passt das Unternehmen zum Zielbild? Gibt es einen frischen Anlass? Spricht die richtige Rolle? Ist ein Bedarf oder Prüfauftrag erkennbar? Und wurde ein konkreter Termin mit Zweck vereinbart? Zusätzlich gehört eine ehrliche Erwartung dazu: Was soll Ihr Vertrieb im Gespräch klären, und was ist noch offen?
Seniorität ist dabei kein Etikett. Ein Mitarbeiter kann fachlich der richtige Einstieg sein, während ein Geschäftsführer die Freigabe gibt. Wer das Akquisegespräch führt, muss unterscheiden können, ob er eine Information erhält, einen Verbündeten gewinnt oder einen Termin mit Entscheidungskraft vorbereitet. Das trennt eine B2B Neukundenakquise Agentur von bloßer Terminproduktion.
8. Abschluss und Übergabe
Angebot, Abschluss und Übergabe
Wir gehen auf Wunsch bis zur Unterschrift – mit Angebot, Nachfassen, Verhandlung und Abschluss im freigegebenen Preisrahmen.
Was durchgehend dokumentiert wird
- Ansprechpartner, Rolle und weitere Beteiligte
- Öffentlicher Anlass und Gesprächseinstieg
- Bedarf, Einwände und offene Fragen
- Termin, Zweck und vereinbarter nächster Schritt
Wie wir bis zum Abschluss arbeiten
Für tiefe Produktdemos holen wir die Fachleute Ihres Unternehmens dazu. Angebot, Nachfassen, Verhandlung und Abschluss übernehmen wir innerhalb des freigegebenen Preisrahmens.
Die Übergabe erfolgt so, dass sie in Ihrem CRM oder Ihrem vereinbarten Ablauf nutzbar bleibt. Nur die Pflege von Bestandskunden übernehmen wir nicht – das ist Account-Management. Entscheidend sind eindeutige Status, eine nachvollziehbare Notiz und ein Besitzer für den nächsten Schritt.
9. Was danach passiert
Nachfassen und die Wiedervorlage der Neins
Ein Nein kann vier Dinge bedeuten: kein Bedarf, falscher Zeitpunkt, falsche Person oder falsches Angebot. Diese Unterschiede werden festgehalten. Ein grundsätzliches Nein wird respektiert. Bei einem verschobenen Zeitpunkt wird eine Wiedervorlage nur gesetzt, wenn ein nachvollziehbarer Grund dafür existiert.
Kommt später ein neuer öffentlich sichtbarer Anlass hinzu, kann die Ansprache wieder sinnvoll werden. Ohne neuen Bezug bleibt die Firma in Ruhe. Das schützt Ihre Marke und sorgt dafür, dass die Liste nicht mit alten, künstlich warm gehaltenen Kontakten gefüllt wird.
Vorhandenes Lead-Scoring nachschärfen
Viele Unternehmen haben bereits ein Scoring im CRM, in HubSpot oder in einer Tabelle. Das System bleibt bestehen. Wir schärfen es nach, indem wir zwei getrennte Werte betrachten: Der Fit beschreibt die grundsätzliche Passung und ändert sich selten; der Anlass beschreibt, ob gerade etwas passiert. Eine gemeinsame Zahl würde beides verwischen.
Dazu kommen Live-Signale statt nur Stammdaten, alternde Ereignisse mit je eigenem Zeitfenster und Tiefenrecherche für die Spitze. Dort prüfen wir von Hand, wer wirklich entscheidet, was die Person öffentlich geäußert hat und welche Signale zusammenhängen. Das Ergebnis ist kein Punktwert, sondern ein erster Satz, der sitzt. Bewertet wird auch der Markt außerhalb Ihrer bisherigen CRM-Einträge. Die Arbeitsweise nutzen wir selbst mit Lead-Scoring von PrioX, dem von DEALMAKERS selbst gebauten Werkzeug für das Wann.
10. Steuerung
Standardagentur und DEALMAKERS: dieselben Kennzahlen, andere Zahlen
Erreichbarkeit und Terminquote entstehen vor dem Gespräch: durch Zeitpunkt, direkten Zugang und einen konkreten Anlass.
Branchenüblich ergeben 100 Wählversuche etwa 10 bis 20 Netto-Gespräche und ein bis drei Termine. Wir wählen erst, wenn die Zielperson laut Kalender am Platz ist, nutzen Durchwahl oder Mobilnummer statt der Zentrale und eröffnen mit dem konkreten Anlass.
Das Vorzimmer kommt deshalb meist gar nicht vor: Wir kennen die zuständige Person, wissen oft, was sie gerade umtreibt, und haben häufig Durchwahl und Mailadresse. Falls doch jemand dazwischensteht, trägt ein konkreter, überprüfbarer Anlass das Gespräch.
| Was den Tag bestimmt | Standardagentur | DEALMAKERS |
|---|---|---|
| Zugang zur Person | Zentrale und allgemeine Nummer | Zuständige Person, meist Durchwahl oder Mobilnummer |
| Zeitpunkt | Die Liste gibt die Reihenfolge vor | Ein freies Kalenderfenster gibt den Zeitpunkt vor |
| Gesprächseinstieg | Vorstellung und allgemeiner Pitch | Konkreter, überprüfbarer Anlass |
| Aus 100 Wählversuchen | 10–20 Netto-Gespräche, 1–3 Termine | Teilweise 60 % erreicht, daraus 40 % Termine |
60 % Erreichbarkeit und 40 % Terminquote sind Spitzenwerte aus passenden Projekten mit Anlass, Direktnummer und freiem Kalenderfenster – kein Durchschnitt und keine Zusage.
Wir berichten passende Zielunternehmen, erkannte Anlässe, bearbeitete Kontakte, erreichte Rollen, geführte Gespräche, qualifizierte Termine, Übergaben und Wiedervorlagen. Ebenso wichtig sind die Gründe: falsche Rolle, fehlender Anlass, kein Bedarf, späterer Zeitpunkt oder Einwand. Dadurch wird sichtbar, ob das Zielprofil zu eng ist, der Einstieg nicht trägt oder die Übergabe verbessert werden muss.
11. Häufige Fragen
Fragen zur Neukundenakquise-Agentur
Was macht eine Neukundenakquise-Agentur?
Eine Neukundenakquise-Agentur baut den Weg vom Zielkunden bis zum Termin auf: Zielbild, Ansprechpartner, Anlass, Ansprache, Nachfassen und Übergabe. Auf Wunsch gehen wir bis zur Unterschrift. Sie sorgt dafür, dass Ihr Team Gespräche mit Unternehmen führt, bei denen Bedarf, passende Person und nächster Schritt geklärt sind.
Was kostet Neukundenakquise über eine Agentur?
Die Kosten hängen von Zielgruppe, Komplexität des Angebots, benötigter Kapazität und Übergabemodell ab. Üblich sind ein monatliches Fixum, erfolgsbezogene Bestandteile oder eine Kombination. Vor dem Start sollte klar sein, was als qualifizierter Termin zählt und welche Vorarbeit enthalten ist. Erst dann lassen sich Modelle fair vergleichen.
Über welche Kanäle sprechen Sie Zielkunden an?
Wir verbinden Telefon, E-Mail und LinkedIn in einer abgestimmten Folge. Der Kanal richtet sich nach Rolle, Anlass und bisherigen Reaktionen. Eine E-Mail bereitet häufig einen Anruf vor, LinkedIn schafft Wiedererkennung und das Telefon klärt offene Fragen. Werbliche E-Mails versenden wir nicht ohne die dafür erforderliche Grundlage; das ist Orientierung, keine Rechtsberatung.
Wie viele Kontaktpunkte braucht ein Termin?
Es gibt keine feste Zahl, die für jedes Angebot passt. Ein konkreter Anlass kann einen Termin nach einem Gespräch ermöglichen; bei komplexen Themen braucht es meist mehrere Berührungen. Entscheidend ist nicht, Kontakte zu zählen, sondern dass jeder Kontakt einen nachvollziehbaren Bezug hat und der nächste Schritt nicht künstlich erzwungen wird.
Wie definieren wir gemeinsam den Zielkunden?
Wir beginnen mit Ihren besten bestehenden Kunden und suchen gemeinsame Merkmale: Angebot, Branche, Größe, Region, Vertriebsmodell und konkreter Auslöser. Daraus entsteht kein starres Branchenetikett, sondern ein prüfbares Profil. Danach testen wir es an einer ersten Liste und schärfen die Kriterien, bevor das Team in die Breite geht.
Was ist ein Buying Center?
Ein Buying Center ist die Gruppe, die eine B2B-Entscheidung vorbereitet, beeinflusst oder freigibt. Dazu gehören häufig ein fachlicher Anwender, ein budgetverantwortlicher Entscheider, der Einkauf und gelegentlich ein interner Gegner. Nicht jede Rolle braucht denselben Gesprächseinstieg. Wer nur einen Namen recherchiert, übersieht oft den eigentlichen Entscheidungsweg.
Wie übergeben Sie Termine an unseren Vertrieb?
Vor der Übergabe dokumentieren wir Ansprechpartner, Rolle, Anlass, Gesprächsverlauf, Bedarf, Einwände, vereinbarten Termin und nächsten Schritt. Ihr Vertrieb erhält damit mehr als einen Kalendereintrag. Der zuständige Senior prüft, ob die richtige Person eingeladen ist und ob das Gespräch eine belastbare Chance für den nächsten Vertriebsdialog bietet.
Was passiert mit Interessenten, die jetzt nein sagen?
Ein Nein wird nicht als verlorener Datensatz behandelt. Wir halten fest, ob es ein grundsätzliches Nein, ein fehlender Anlass, ein falscher Ansprechpartner oder nur ein falscher Zeitpunkt ist. Bei einem späteren öffentlich sichtbaren Ereignis kann die Wiedervorlage sinnvoll sein. Ohne neuen Bezug bleibt der Kontakt in Ruhe.
Wie lange dauert ein Verkaufszyklus im B2B?
Das hängt vor allem von Preis, Risiko, Anzahl der Beteiligten und Beschaffungsweg ab. Ein Termin verkürzt den Verkaufszyklus nicht automatisch, sondern setzt ihn sauber in Gang. In der Akquise planen wir deshalb nicht nur bis zum Erstgespräch, sondern berücksichtigen auch, wer danach Unterlagen braucht, intern abstimmt und den nächsten Termin verantwortet.
Welche Kennzahlen bekommen wir?
Wir berichten entlang des Prozesses: passende Zielunternehmen, erkannte Anlässe, bearbeitete Kontakte, erreichte Rollen, geführte Gespräche, qualifizierte Termine, Übergaben und Wiedervorlagen. Dazu kommen Gründe für Absagen und typische Einwände. So sehen Sie nicht nur eine Terminzahl, sondern an welcher Stelle der Weg zum Termin trägt oder angepasst werden muss.
Können Sie auch Bestandskunden reaktivieren?
Ja, sofern es einen sachlichen Anlass und eine saubere Historie gibt. Wir ordnen zuerst, warum die Beziehung eingeschlafen ist, wer heute zuständig ist und welche Veränderung einen neuen Gesprächsgrund schafft. Ein bloßer Nachfassanruf ohne Inhalt führt selten weiter. Ein neues Projekt, ein Rollenwechsel oder ein veränderter Bedarf kann dagegen ein sinnvoller Einstieg sein.
Arbeiten Sie mit unserem CRM?
Die Übergabe kann an Ihre vorhandenen Felder und Abläufe anschließen. Entscheidend ist, dass Gesprächsnotizen, Ansprechpartner, Anlass, Status und nächster Schritt eindeutig dokumentiert sind. Wir ersetzen Ihr CRM nicht. Die Daten sollen dort nutzbar sein, wo Ihr Vertrieb sie im Alltag weiterführt und die Wiedervorlagen steuert.
Woher wissen Sie, welches Unternehmen zuerst drankommt?
Die Liste sagt, wer grundsätzlich passt; der Anlass sagt, wann ein Gespräch sinnvoll ist. Wir werten dafür ausschließlich öffentlich zugängliche Ereignisse aus und prüfen die Spitze zusätzlich von Hand. Ein frischer Anlass, eine passende Rolle und ein klarer Bezug zum Angebot ergeben die Reihenfolge. Unternehmen ohne Anlass bleiben beobachtet, statt routinemäßig angerufen zu werden.
Den Akquiseprozess gemeinsam prüfen
Rufen Sie an, schreiben Sie uns oder nutzen Sie die Kontaktseite. Im Erstgespräch klären wir Zielbild, Anlass und die Übergabe an Ihren Vertrieb.