Entscheidungshilfe Leadkauf
B2B-Leads kaufen: was Sie wirklich bekommen und wann ein Termin die bessere Wahl ist
„Lead“ kann vieles heißen: eine Firmenadresse, ein Kontakt mit Durchwahl, ein Interessent, der auf einem Portal eine Anfrage gestellt hat. Wer Leads kauft, sollte vorher wissen, welche Art er bekommt. Denn zwischen Adresse und Auftrag liegt fast die ganze Vertriebsarbeit.
Offen gesagt: Standardlisten verkaufen wir nicht. Wir liefern entweder Leadlisten, in denen zu jeder Firma steht, warum das Thema dort gerade ansteht, oder gleich bestätigte Termine. Diese Seite ordnet alle Wege ehrlich ein, auch die, an denen wir nichts verdienen.
Kurz gesagt: Wer B2B-Leads kauft, bekommt je nach Anbieter Firmenadressen, Kontakt-Leads, Anfrage-Leads oder Termine. Vergleichen sollten Sie nicht den Preis pro Lead, sondern pro Termin. DEALMAKERS verkauft keine Standardlisten, sondern Leadlisten mit Grund: Firmen mit aktuellem Bedarf, jeweils mit zuständiger Person, Grund, Quelle und Datum, ab 499 Euro zzgl. MwSt. je nach Umfang.
Was verkauft wird
Fünf Arten von B2B-Leads, und was danach noch zu tun ist
Je weiter unten in der Tabelle, desto mehr Vorarbeit steckt schon im Lead und desto weniger bleibt bei Ihnen.
| Art | Was Sie bekommen | Was danach noch zu tun ist | Typische Risiken |
|---|---|---|---|
| Firmenadressen | Firmenname, Branche, Größe, allgemeine Kontaktdaten | Ansprechpartner finden, Grund für das Gespräch finden, ansprechen, qualifizieren | Veraltete Daten, keinerlei Hinweis auf aktuellen Bedarf |
| Kontakt-Leads | Name, Position und Kontaktdaten einer Person | Grund finden, ansprechen, qualifizieren | Rollen ändern sich; die Ansprache unterliegt rechtlichen Grenzen |
| Anfrage-Leads | Ein Interessent hat über ein Portal oder eine Kampagne Interesse bekundet | Schnell reagieren, qualifizieren, Termin vereinbaren | Oft an mehrere Anbieter verkauft, Interesse teils oberflächlich |
| Leadlisten mit Grund | Firmen, bei denen das Thema gerade ansteht, mit zuständiger Person, Grund, Quelle und Datum | Anrufen, mit einem konkreten Bezug im ersten Satz | Kürzer als eine Standardliste, weil nur drinsteht, wo sich gerade etwas tut |
| Termine | Ein vereinbartes Gespräch mit der zuständigen Person, mit Grund und Protokoll | Das Gespräch führen, Angebot | Höherer Preis pro Stück; Qualität hängt an klaren Termin-Kriterien |
Eine gekaufte Zeile liefert Stammdaten. Erst Rolle, Gesprächsgrund, Quelle und nächster Schritt machen daraus eine Gesprächschance. Die vier Reifegrade eines Leads beschreibt unsere Seite zur Leadgenerierung ausführlich.
Firmenadressen kaufen
Firmenadressen kaufen: wofür sie taugen und wofür nicht
Firmenadressen sind die günstigste Form von Leads, und die mit der meisten Arbeit danach.
Adressverlage und Datenanbieter stellen Firmenadressen nach Merkmalen wie Branche, Region, Mitarbeiterzahl oder Umsatzgröße zusammen. Je nach Anbieter enthält ein Datensatz Firmenname, Anschrift, Telefonzentrale, Website, Branche und manchmal die Namen der Geschäftsführung.
Dafür taugen Firmenadressen
- einen Markt eingrenzen und zählen, wie viele Firmen überhaupt infrage kommen,
- Briefwerbung oder Messeeinladungen an eine klar umrissene Zielgruppe,
- vorhandene Daten im CRM ergänzen und bereinigen.
Dafür taugen sie nicht
- erkennen, welche Firma gerade Bedarf hat,
- die zuständige Person finden, wenn nur die Zentrale drinsteht,
- einen Grund für den ersten Anruf liefern.
Wer Firmenadressen kauft, um danach anzurufen, hat die eigentliche Arbeit noch vor sich: zuständige Person finden, Grund recherchieren, Bezug zum Angebot herstellen. Genau diese Arbeit steckt in einer Leadliste mit Grund schon drin.
Die Alternative zur Standardliste
Leadlisten mit Grund: aus kalten Kontakten werden warme
Eine Standardliste sagt Ihnen, wer zur Zielgruppe gehört. Sie sagt nicht, wer gerade Bedarf hat. Genau das ist der Unterschied zwischen einem kalten und einem warmen Anruf.
Unsere KI, die Software PrioX, wertet laufend Millionen öffentlich zugänglicher Daten aus: Stellenanzeigen, Unternehmensnachrichten, Registereinträge, Beiträge von Entscheidern auf LinkedIn und viele weitere Hinweise. Daraus entsteht für Ihr Angebot eine Liste der Firmen, bei denen das Thema gerade ansteht oder der Druck am größten ist. Ihr Team weiß vor dem ersten Anruf, warum es gerade diese Firma anruft, und kann das im ersten Satz sagen.
Firma und zuständige Person
Nicht die Zentrale, sondern die Person, die das Thema verantwortet.
Der Grund, mit Quelle und Datum
Was sich bei der Firma gerade tut, nachprüfbar belegt, damit klar ist, wie frisch der Grund ist.
Der Bezug zu Ihrem Angebot
Warum dieser Grund für Ihr Angebot relevant ist. Erst dieser Bezug macht aus einer Information einen Gesprächsgrund.
Die Reihenfolge
Oben stehen die Firmen, bei denen mehrere Hinweise zusammenkommen und der Druck am größten ist.
| Standardliste | Leadliste mit Grund | |
|---|---|---|
| Auswahl | Branche, Größe, Region | Aktueller Bedarf, erkannt an Hinweisen |
| Inhalt je Zeile | Stammdaten, oft allgemeine Kontaktdaten | Zuständige Person, Grund, Quelle, Datum, Bezug zum Angebot |
| Erster Satz am Telefon | Vorstellung der eigenen Firma | Ein konkreter Bezug, der für den Angerufenen relevant ist |
| Länge | So lang wie möglich | So lang, wie es gerade echte Gründe gibt |
Aus einem kalten Kontakt wird ein warmer, wenn Sie wissen, warum Sie gerade ihn anrufen.
Preis: Leadlisten mit Grund gibt es ab 499 Euro zzgl. MwSt., je nach Umfang: wie groß Ihr Markt ist, wie viele Firmen die Liste enthalten soll und wie tief recherchiert wird.
Zum Kennenlernen: Wenn Sie ein Erstgespräch buchen und uns vorab kurz sagen, was Sie anbieten, bringen wir einige Leads aus Ihrem Markt mit, jeweils mit Grund und Quelle. So sehen Sie vorher, was Sie bekommen.
Ihr Team ruft dann selbst an. Wer den Einstieg mit Grund üben will, findet das im Telefontraining. Wer die Anrufe nicht selbst führen will, bekommt von uns bestätigte Termine: Appointment Setting. Wie die Hinweise entstehen, steht unter Gesprächsgründe und Signale.
Erstgespräch buchen und Beispiel-Leads aus Ihrem Markt ansehen
Die richtige Rechnung
Rechnen Sie pro Termin, nicht pro Lead
Der Preis pro Lead sagt wenig, solange offen ist, wie viele Leads zu einem Termin werden und wie viel Arbeitszeit Ihres Teams dazwischen liegt. Vergleichbar werden Angebote erst so:
Beispielrechnung mit angenommenen Werten, keine Marktpreise: Sie kaufen 200 Kontakt-Leads zu je 10 Euro, also 2.000 Euro. Ihr Team braucht für Recherche, Anrufe und Nachfassen 60 Stunden; bei angenommenen 50 Euro pro Stunde sind das weitere 3.000 Euro. Werden daraus fünf Termine, kostet jeder Termin 1.000 Euro, nicht 10 Euro.
Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Oft zeigt sich, dass die Arbeitszeit des eigenen Teams der größte Posten ist, und dass ein günstiger Lead am Ende der teuerste Weg zum Termin war. Was ein eingekaufter Termin kosten darf, steht auf der Seite Appointment Setting.
Ehrlich eingeordnet
Liste, Liste mit Grund oder Termin: was wann passt
Leadkauf kann passen, wenn …
- Ihr Team freie Kapazität für Recherche und Ansprache hat und eingespielt ist,
- Ihre Zielgruppe groß und einfach zu beschreiben ist,
- Sie ein standardisiertes Angebot mit kurzer Entscheidung verkaufen,
- Sie Anfrage-Leads innerhalb von Stunden bearbeiten können.
Ein Termin ist besser, wenn …
- Ihr Angebot erklärungsbedürftig ist und mehrere Personen entscheiden,
- es nur wenige wirklich passende Kunden gibt,
- niemand in Ihrem Team Zeit für die Erstansprache hat,
- Sie lieber für ein Gespräch zahlen als für eine Zeile in einer Tabelle.
Liegt Ihr Fall dazwischen, weil Ihr Team selbst anrufen will, aber nicht ins Blaue, ist eine Leadliste mit Grund der Mittelweg: Die Recherche liegt bei uns, das Gespräch bei Ihnen.
Vor dem Kauf
Fünf Fragen an jeden Lead-Anbieter
Woher stammen die Daten, und wie alt sind sie?
Rollen und Zuständigkeiten ändern sich laufend. Fragen Sie, wann ein Datensatz zuletzt geprüft wurde.
Exklusiv oder an mehrere verkauft?
Ein Anfrage-Lead, der parallel an fünf Anbieter geht, ist ein Wettlauf, kein Lead.
Was genau zählt als Lead?
Lassen Sie sich die Definition schriftlich geben: Welche Angaben, welche Position, welches Interesse?
Was passiert mit ungültigen Leads?
Falsche Nummern, ausgeschiedene Personen, keine Zuständigkeit: Gibt es Ersatz oder eine Gutschrift?
Darf ich die Kontakte so ansprechen, wie ich es vorhabe?
Werbung per E-Mail braucht in der Regel eine vorherige Einwilligung. Ein Anruf bei Unternehmen setzt eine mutmaßliche Einwilligung voraus (§ 7 UWG). Keine Rechtsberatung; im Zweifel prüfen lassen.

Wer dahintersteht
Florian Weippert
Florian Weippert verkauft seit rund 20 Jahren im B2B, unter anderem bei PayPal, Couplink und Billie. 2021 hat er die Vertriebsagentur DEALMAKERS gegründet, die für B2B-Unternehmen Erstgespräche führt und bestätigte Termine übergibt.
Er hat die KI-Software PrioX mitgegründet, die Vertriebsteams zeigt, welche Firmen gerade Bedarf haben.
Häufige Fragen
Fragen zum Kauf von B2B-Leads
Was kostet ein B2B-Lead?
Das hängt stark von der Art ab: Eine Firmenadresse kostet einen Bruchteil eines exklusiven Anfrage-Leads. Vergleichen Sie Angebote deshalb nicht pro Lead, sondern pro Termin oder pro Auftrag, inklusive der Arbeitszeit Ihres Teams.
Ist der Kauf von B2B-Leads erlaubt?
Entscheidend ist vor allem, wie Sie die Kontakte nutzen. Werbung per E-Mail braucht in der Regel eine vorherige Einwilligung, ein Anruf bei Unternehmen ist nur bei mutmaßlicher Einwilligung zulässig (§ 7 UWG). Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung; lassen Sie den konkreten Fall im Zweifel prüfen.
Wo kann man Firmenadressen kaufen?
Bei Adressverlagen und Datenanbietern, die Firmendaten nach Branche, Region und Größe zusammenstellen. Fragen Sie vor dem Kauf nach Quelle und Aktualität, nach dem Anteil der Datensätze mit direktem Ansprechpartner und danach, was mit ungültigen Adressen passiert. Wenn Sie die Firmen anrufen wollen, rechnen Sie nach, ob eine Leadliste mit Grund nicht schneller und günstiger zum Termin führt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Lead und einem Termin?
Ein Lead ist ein Kontakt mit mehr oder weniger Interesse. Ein Termin ist ein vereinbartes Gespräch mit der zuständigen Person, mit Datum, Thema und Grund. Zwischen beiden liegen Recherche, Ansprache und Qualifizierung.
Was ist ein qualifizierter Lead?
Ein Kontakt, bei dem geprüft ist, dass Firma und Person zum Angebot passen und ein konkreter Bedarf oder Grund für ein Gespräch besteht. Was genau als qualifiziert gilt, sollten Käufer und Verkäufer vorher schriftlich festlegen.
Verkauft DEALMAKERS Leads?
Standardlisten nicht. Wir liefern Leadlisten mit Grund: Firmen, bei denen unsere KI aktuelle Hinweise auf Bedarf erkannt hat, mit zuständiger Person, Grund, Quelle und Datum. Leadlisten gibt es ab 499 Euro zzgl. MwSt., je nach Umfang. Oder wir führen die Gespräche selbst und übergeben bestätigte Termine mit Protokoll.
Was kostet eine Leadliste mit Grund?
Ab 499 Euro zzgl. MwSt., je nach Umfang: Größe des Marktes, Zahl der Firmen und Tiefe der Recherche. Zum Erstgespräch bringen wir einige Leads aus Ihrem Markt mit, damit Sie vorher sehen, was Sie bekommen.
Was unterscheidet eine Leadliste mit Grund von einer gekauften Liste?
Eine gekaufte Liste wird nach Merkmalen wie Branche, Größe und Region zusammengestellt. Eine Leadliste mit Grund enthält nur Firmen, bei denen sich gerade etwas tut, das zu Ihrem Angebot passt, und nennt zu jeder Firma den Grund mit Quelle und Datum. Ihr Team ruft damit nicht kalt an, sondern mit einem Bezug, der für den Angerufenen relevant ist.
Lohnt sich Leadkauf für Startups?
Selten am Anfang. Solange noch unklar ist, welche Kunden am besten passen und welcher Grund ein Gespräch trägt, verbrennt eine gekaufte Liste vor allem Zeit. Sinnvoller ist es, mit wenigen gut ausgewählten Firmen zu sprechen und daraus zu lernen.
Ihre Zahlen durchrechnen
Sagen Sie uns vorab kurz, was Sie anbieten. Dann bringen wir zum Erstgespräch einige Leads aus Ihrem Markt mit, jeweils mit Grund und Quelle, und rechnen mit Ihnen durch, welcher Weg sich lohnt.