Sales Coaching für Vertriebsteams
Vertriebscoaching für Teams: aus echten Gesprächen lernen, gemeinsam
Wir coachen Vertriebsteams, keine Einzelpersonen. In regelmäßigen Terminen bespricht die Gruppe echte Gespräche und laufende Deals und probiert neue Formulierungen am nächsten Call aus. Jeder lernt aus den Gesprächen der anderen, und das Team spricht danach dieselbe Sprache.
Coaching ist die Fortsetzung eines Trainings: Was im Training gezeigt wurde, wird im Alltag geprüft, nachgeschärft und gefestigt. Es funktioniert auch ohne vorheriges Training, wenn Ihr Team schon regelmäßig Kundengespräche führt.
Kurz gesagt: Vertriebscoaching für Teams heißt bei DEALMAKERS: Eine Gruppe von etwa vier bis acht Vertriebsleuten wertet in festen Terminen über mehrere Wochen echte Gespräche und laufende Deals gemeinsam aus und probiert neue Formulierungen am nächsten Call aus. Einzelcoaching bieten wir bewusst nicht an. Inhouse oder online, ab 1.980 Euro zzgl. MwSt.
Stationen und Projekte unseres Gründers
Unternehmen, für die unser Gründer im Vertrieb tätig war oder die er in Projekten betreut hat – teils angestellt, teils als Dienstleister.
Bewusst in der Gruppe
Warum wir Teams coachen und nicht Einzelne
Jeder Call ist Lernmaterial für alle
Wer hört, wie ein Kollege einen Einwand löst, lernt oft mehr als aus der eigenen Wiederholung. Und einen Fehler, den einer gemacht hat, muss der Nächste nicht wiederholen.
Eine gemeinsame Sprache
Wenn das ganze Team dieselben Begriffe für Gesprächsphasen, Einwände und nächste Schritte nutzt, werden Übergaben, Prognosen und Pipeline-Gespräche einfacher.
Die Führung kann weitermachen
Die Vertriebsleitung sitzt mit am Tisch und lernt, Gespräche selbst auszuwerten. Nach dem Coaching hängt die Methode nicht an uns, sondern bleibt im Team.
Ein Team, das gemeinsam zuhört, wird schneller besser als jeder Einzelne für sich.
So läuft es ab
Was in einem Coaching-Termin passiert
Grundlage sind Gespräche, die Ihr Team mitbringt: live mitgehört, anhand der Gesprächsnotizen nacherzählt oder als laufender Deal im CRM. Wir unterscheiden dabei immer zwischen Gesprächstechnik und Problemen, die außerhalb des Gesprächs liegen, etwa bei Zielkundenliste, Angebot oder Prozess. Nicht jedes verlorene Gespräch ist ein Fall für Coaching.
Themen
Woran wir im Teamcoaching arbeiten
Die Themen kommen aus Ihren Gesprächen, nicht aus einem Seminarplan. Diese tauchen am häufigsten auf.
Einstieg und Gesprächsgrund
Wie klingt der erste Satz, und hat er einen Bezug, der für den Kunden relevant ist? Mehr dazu im Telefontraining.
Fragen und Bedarfsanalyse
Wer spricht wie viel? Welche Frage hat gefehlt, damit der Kunde selbst sagt, was ihn das Problem kostet?
Einwände
Gegenfrage vor Erwiderung: Wo wurde zu schnell erklärt, wo hätte eine Frage mehr gebracht?
Preis und Verhandlung
Wo wurde ein Zugeständnis ohne Gegenleistung gemacht? Vertiefung im Verhandlungstraining.
Nachfassen und stille Angebote
Wie nimmt man ein Angebot wieder auf, auf das keine Antwort kam, ohne „ich wollte nur mal nachhaken“ zu sagen?
KI im Gesprächsalltag
Vorbereitung in fünf Minuten, Briefings, Einwände mit KI üben. Ausführlich im KI-Workshop für Vertriebsteams.
Pipeline ehrlich machen
Deal-Review statt Pipeline-Bericht
In vielen Pipeline-Runden wird geschätzt: „Der sieht gut aus, 70 Prozent.“ Im Coaching stellen wir andere Fragen, und zwar zu jedem Deal, der im nächsten Quartal zählen soll:
- Was hat der Kunde selbst darüber gesagt, was ihn das Problem kostet?
- Wer entscheidet außer unserem Gesprächspartner noch mit, und hat schon jemand mit dieser Person gesprochen?
- Was ist der nächste vereinbarte Schritt, mit Datum, und wer hat ihn vorgeschlagen?
- Was müsste passieren, damit dieser Deal nicht zustande kommt?
Die Antworten zeigen schnell, welche Deals echt sind und welche nur auf Hoffnung stehen. Für die Gruppe ist das wertvoll, weil jeder an fremden Deals sieht, was in den eigenen fehlt. Mehr zu den Frühwarnzeichen in der Pipeline steht im Ratgeber KI im Vertrieb.
Passend zum Arbeitsalltag
Formate für das Vertriebscoaching
| Format | Rhythmus | Teilnehmerzahl | Eignung |
|---|---|---|---|
| Coaching-Reihe | Feste Termine über mehrere Wochen | 4–8 | Gesprächsführung im Alltag festigen, gemeinsame Sprache aufbauen |
| Begleitung nach einem Training | Trainingstag plus Nachtermine | 4–8 | Das Gelernte an echten Gesprächen prüfen und nachschärfen |
| Deal-Review in der Gruppe | Regelmäßig, kürzere Termine, oft online | 4–10 | Wichtige Deals ehrlich einschätzen und den nächsten Schritt festlegen |
Vor Ort oder online. Wer vorher eine gemeinsame Grundlage schaffen will, beginnt mit einem B2B-Vertriebstraining; das Coaching sorgt dann dafür, dass es nicht beim Trainingstag bleibt.
Damit es wirkt
Was ein Teamcoaching braucht
- Ihr Team führt regelmäßig Kundengespräche, über die man sprechen kann.
- Die Vertriebsleitung ist dabei und trägt die Methode weiter.
- Schwache Gespräche dürfen gezeigt werden. Wir empfehlen, vorab festzuhalten, dass besprochene Gespräche Lernmaterial sind und keine Grundlage für eine Beurteilung.
- Zwischen den Terminen wird ausprobiert, was besprochen wurde.
Fehlt es nicht an der Gesprächsführung, sondern an Struktur, Rollen oder Zielkunden, ist eine Vertriebsberatung der bessere Anfang. Fehlt die Führung selbst, etwa weil die Vertriebsleitung unbesetzt ist, übernehmen wir sie auf Zeit: Interim-Vertriebsleitung.

Ihr Coach
Florian Weippert
Florian Weippert verkauft und führt seit rund 20 Jahren im B2B-Vertrieb: als Head of Sales bei Couplink mit einem Team von sechs Personen, als Gründer und Geschäftsführer eines Software-Unternehmens mit einem Team von zehn Personen, als Sales Manager und Trainer bei PayPal. Aus Trainings, die er intern verantwortet hat, kam eine messbare Leistungssteigerung von 35 Prozent.
Ausgebildet ist er unter anderem in systemischem Coaching, als NLP-Master und in Verhandlungsführung bei Chris Voss. Seine Methode steht im 384-seitigen Handbuch „The Magic of Sales – Emotional Resonance®“.
Häufige Fragen
Fragen zum Vertriebscoaching
Bieten Sie auch Einzelcoaching an?
Nein. Wir coachen bewusst Teams, weil jeder aus den Gesprächen der anderen lernt und das Team danach dieselbe Sprache spricht. Geht es um eine einzelne Person, etwa einen Geschäftsführer, der selbst verkauft, ist eine Teilnahme an einem Training in kleiner Gruppe oder eine Vertriebsberatung meist passender.
Was ist der Unterschied zwischen Vertriebstraining und Vertriebscoaching?
Ein Training vermittelt Methoden in kurzer Zeit, etwa an einem oder zwei Tagen. Coaching begleitet das Team über Wochen im Alltag und arbeitet an den Gesprächen, die gerade stattfinden. Training schafft die Grundlage, Coaching sorgt dafür, dass sie bleibt.
Wie oft finden die Termine statt?
Das legen wir mit Ihnen fest. Sinnvoll sind feste Termine mit so viel Abstand, dass dazwischen genug echte Gespräche stattfinden, über die man sprechen kann, häufig ein bis zwei Wochen.
Wie groß sollte die Gruppe sein?
Etwa vier bis acht Personen. Kleiner, und es fehlt die Vielfalt an Gesprächen. Größer, und nicht jeder kommt zu Wort.
Funktioniert Vertriebscoaching online?
Ja, besonders gut sogar für Deal-Reviews und die Besprechung einzelner Gespräche. Für den Auftakt oder wenn live telefoniert werden soll, ist ein Termin vor Ort oft angenehmer.
Sollte die Führungskraft dabei sein?
Wir empfehlen es. Die Vertriebsleitung lernt dabei, Gespräche selbst auszuwerten, und kann die Methode nach dem Coaching weiterführen.
Was kostet ein Vertriebscoaching?
Ab 1.980 Euro zzgl. MwSt. Der genaue Preis hängt von Gruppengröße, Zahl und Länge der Termine und der Vorbereitung ab. Nach einem Vorgespräch erhalten Sie ein abgegrenztes Angebot.
Gemeinsam besser werden
Erzählen Sie uns, wie Ihr Team heute arbeitet und woran es hängt. Kein Formular, sondern Telefon, E-Mail oder Kalender.